Das Chevaline-Massaker, der perfekte Mord?

Im September 2012, vor zweieinhalb Jahren ging ein Verbrechen, festgemacht am Namen eines kleinen französischen Alpendorfes in den Savoyen, um die Welt. Ein einzelner Irrer soll es gewesen sein, andere Möglichkeiten wurden nur höchst unwillig in Betracht gezogen, aber schließlich immerhin untersucht. Die Europäische Justizeinheit, die zur Aufklärung gebildet wurde, die Sonderkommissionen in Frankreich und England, vermutlich alle inzwischen in aller Ruhe und ohne Ergebnis aufgelöst?

Der letzte Verdächtige Zaid al-Hilli, der Bruder des ermordeten Saad al-Hilli, inzwischen von der britischen Polizei* offiziell rein gewaschen vom Verdacht an dem vierfach-Mord beteiligt gewesen zu sein, klagt nun seinerseits die französische Polizei an:

Die französische Polizei habe den Tatort nicht gesichert, so dass mögliche Spuren von den zahlreichen Rettungsfahrzeugen vernichtet worden seien.

Einer der auffälligen offenen Punkte war das Fehlen der Pässe der Opfer, die schließlich mit Pässen per Fähre über den Ärmelkanal nach Frankreich gekommen seien und sich auch mit Pässen auf dem Camping-Platz angemeldet hätten. Bei den Leichen aber habe man keine Pässe gefunden, so hieß es damals.

Jetzt wurde bekannt, dass der/die vermisste/n Pässe sich in einer Jacke Saad al-Hillis befunden hätten, die seit über zwei Jahren in einem französischen Polizei-Labor läge und anscheinend nie richtig durch- bzw. untersucht worden sei! Ein veritabler Skandal…
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*(Zaid al-Hilli wirft der französischen Polizei Rassismus vor, weil sie ihn immer noch als „interessante Spur“ bezeichne und fordert eine öffentliche Untersuchung!)

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Es gibt auf meinem Blog ca. 20 Artikel zum Thema, über die Suchfunktion zu finden, die aktuell jeweils den bekannten Ermittlungsstand beschrieben. Eine gute Zusammenfassung hat wikipedia: http://en.wikipedia.org/wiki/Annecy_shootings

One Response to Das Chevaline-Massaker, der perfekte Mord?

  1. almabu sagt:

    Es geht merkwürdig weiter, bei den Ermittlungen im Vierfach-Mord, der „Tuerie de Chevaline“, Haute-Savoie, Frankreich, auch das „Lac-d’Annecy-Massaker“, oder „French Alps Killing“ genannt.

    Einer der am längsten und meist gesuchten „Zeugen“, der Mann mit der Geländemaschine, dem seltenen Helm und dem Vollbart wurde identifiziert, vernommen und für unbeteiligt, also für unschuldig erklärt! Seine Identität wurde von den Ermittlern nicht genannt, ganz so, als ob er geschützt werden solle? Als Begründung für seine Anwesenheit in der Tatortnähe hatte er angegeben, Drachengleiten gewesen zu sein.

    Bekanntlich hat sich ein zwischenzeitlich verdächtiger Waffennarr und Sicherheitsbeamter das Leben genommen, weil er den Druck der Öffentlichkeit nicht ausgehalten habe?

    Jetzt verbleibt als vorläufig letzte Spur der Geländewagen mit dem britischen Nummernschild, bzw. dessen Insassen…

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    http://www.leparisien.fr/faits-divers/tuerie-de-chevaline-le-motard-apercu-sur-les-lieux-ne-serait-pas-implique-06-03-2015-4580493.php#xtor=EREC-109—-2078198@1

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