Spanien und Marokko schlagen für Europa 1.000 lästige Eindringlinge zurück!

Sie kommen aus dem armen Afrika und haben die absolut unverschämte Unverschämtheit zu glauben, dass ihnen ein Leben in Saus und Braus im reichen Europa zustünde? (Ironie aus!)

 

Der Druck der Armut auf Europa ist eine Folge unseres Wirtschaftssystems und unserer Wirtschaftspolitik. Doch DAS wollen wir nicht wahr haben. Seit Anfang des Jahres hat der Ansturm der Verzweifelten auf die nordafrikanischen Eingangsportale nach Europa, die spanischen Exklaven Ceuta und Melilla dramatisch zugenommen.

 

Mit verschiedenen Taktiken und Strategien gelang es den Migranten ihre Erfolgsquote zunächst drastisch zu erhöhen.

Das löste humane Katastrophen durch polizeilich-militärische Überreaktionen aus, die zu zahlreichen Todesfällen an der EU-Aussengrenze führten. Die Verzweifelten ertranken nach gezieltem Beschuss mit Gummigeschossen im Mittelmeer!

 

Dann wurde die Zusammenarbeit der EU  mit den Marokkanern intensiviert. Auf dem „kurzen Dienstweg“ wurden Menschen, die es bis in die Exklaven, die es bis nach Europa geschafft hatten, umgehend an Marokko zurück geliefert, ohne ihrem Asylantrag überhaupt Gehör zu schenken. Vergebliche und sauteure Mühe!

 

Die Migranten änderten ebenfalls ihre Taktik und erhöhten die Anzahl der Grenzdurchbrecher um vor Ort, „am Zaun“ eine Überzahl zu gewährleisten. Das funktionierte eine Zeit lang, bis die EU, vertreten durch die spanischen Guardia Civil, eine Franco-Altlast aus den Zeiten des Faschismus, ebenfalls dazu über ging sich an die veränderten Gegebenheiten anzupassen.

 

Nach den sechs Meter hohen Zäunen mit messerscharfem NATO-Drahtrollen oben drauf mussten die „Verteidiger“ Europas erleben, dass sich die „Eindringlinge“ an die Lage adaptierten!

 

Sie warfen ihre Kleidungsstücke auf den NATO-Draht, bevor sie ihn dann, halbnackt aber einigermaßen geschützt, überwinden konnten. Im Gegenzug erfand die EU einen kleinmaschigen Zaun, „la malla antitrepa“, aus Flachstahl mit 1,3cm großen quadratischen Ausstanzungen der es den menschlichen Fingern oder Zehen nicht erlaubt, hinein zu greifen. Der Griff ging buchstäblich ins Leere, die Finger fanden keinen Halt, der Einbruchsversuch der Armen ins Europa der Reichen fand ein erneutes Ende…

 

In der vergangenen Nacht, nach der unsäglichen 1:5-Blamage des Weltmeisters Spanien bei der WM in Brasilien, an jenem Freitag den 13. Juni, in dessen Folge (ganz?) Spanien in Trauer und Entsetzen versank, da versuchten es erneut über 1.000 Männer und Frauen, die Grenzen nach Europa zu überwinden.

 

Sie scheiterten ebenso grandios wie die spanischen Fußballer von „La Roja“ (nicht zu verwechseln mit La Rioja!) gegen Holland. Sie scheiterten an der Zusammenarbeit massiver marrokanischer- und spanischer Polizeikräfte und einem permanent über Ihnen kreisenden Helikopter.

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http://politica.elpais.com/politica/2014/03/05/actualidad/1394046257_447524.html

 

http://politica.elpais.com/politica/2014/06/14/actualidad/1402731330_023976.html

 

http://elpais.com/elpais/2014/03/07/media/1394187503_458548.html

3 Responses to Spanien und Marokko schlagen für Europa 1.000 lästige Eindringlinge zurück!

    • almabu sagt:

      Wir alle leben in einer Welt, auch wir Europäer! Unsere Politik – und noch viel mehr natürlich die Wirtschaft – möchten offene Grenzen für Waren und Dienstleistungen, offene Beschaffungsmärkte für Rohstoffe und Energieressourcen. Wir finden es völlig selbstverständlich unsere Waren in alle Länder der Welt exportieren zu können und drohen neuerdings sogar mit der Bundeswehr um diesen Status erhalten zu können, sollte er einmal gefährdet werden. Dann müssen wir – verdammt noch mal – gefälligst auch faire soziale Bedingungen schaffen auf dieser Welt, die es den Menschen ermöglichen für sich eine faire Lebenschance in ihren jeweiligen Ländern zu entwickeln und zu Hause zu bleiben. Die riskieren doch nicht ihr Leben und kommen doch nicht um hier Sozialleistungen abzugreifen! Schlepperbanden greifen von afrikanischen Flüchtlingen oft Dollarbeträge ab, die von ganzen Familienclans zusammengekratzt wurden und die der Flüchtling bei uns niemals zurück bekommen wird. Unsere neoliberale Wirtschaft im globalen Dorf bedeutet umgekehrt, dass es auch überall Armut geben wird. Es gibt sie schon bei uns. Sie wird kaum verhüllt versteckt, noch. Im neoliberalen Musterland UK haben die Tafeln mit Gratis-Essen-Ausgabe den größten Zulauf seit dem zweiten Weltkrieg. Deutsche Zahlen liegen mir nicht vor, sie dürften aber ähnlich sein?

      Das Erwachen wird bei uns kommen, aber auch in anderen europäischen Ländern und natürlich bei den doppelt betrogenen Ukrainern, denen man jetzt das gelobte Land EU verspricht, während man sie für imperiale US-Interessen auf die Russen hetzt. Sie werden die innereuropäischen Sklavenstaaten wie etwa Rumänien und teilweise Bulgarien werden.

      Wenn heute chinesische Firmen in Rumänien produzieren lassen, weil die Rumänen fast so billig wie die Chinesen sind, zudem EU-Mitglied mit allen Rechten sind, und weil außerdem die langen Frachten aus Asien entfallen, dann zeugt dies nicht nur von der Intelligenz und Beweglichkeit der Chinesen, sondern ist auch ein Zeichen wie für einige Länder die Zukunft der EU aussehen wird. Die klassische EU-Südschiene wird sich dies nicht gefallen lassen. Daran kann Europa scheitern…

      Was die ALTERSARMUT betrifft: Anscheinend werden gerade – vorläufig anscheinend vorwiegend von angelsächsischen Firmen – die lästigen Betriebsrenten verhökert und bei den Finanzhaien verzockt? Und plötzlich ist dann das berühmte zweite Bein der Altersvorsorge „wech“, einfach so, dumm gelaufen! Kommt bei uns bestimmt auch noch…

      Das CSU-Vollrind bastelt an der Maut für motorisierte Verkehrsteilnehmer auf allen Straßen Deutschlands. Wer über vierzig Jahre alt ist, der hat diese Straßen teilweise schon mit seinen Steuern bezahlt. Dann hat der Staat sie gezielt verrotten lassen und jetzt zahlt der kleine Mann mit seinem 2.o TDI von Volkswagen mit die höchsten Gebühren der künftigen Maut, für kaputte Straßen, die er schon einmal bezahlt hat…

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  1. almabu sagt:

    Heute, Freitag, der 31. Oktober, um 06:30 Uhr versuchten erneut rund 200 Afrikaner die EU-Schandgrenze zwischen Marokko und Melilla zu überwinden.

    Bis zum 15. Juli 2014 gelang es 3.500 Afrikanern in Melilla einzudringen, 1.000 mehr als im gesamten Vorjahr 2013!

    Inzwischen, Ende Oktober, ist die Zahl derer, denen es gelang nach Melilla einzudringen auf jetzt 4.000 gestiegen. Von ihnen haben aber nur rund die Hälfte den spektakulären Weg über den gestaffelten Dreifachzaun genommen. Das bedeutet, nur jeder Siebte der ca. 14.000 „Zaunkletterer“ schaffte es nach Melilla.

    Der Rest kam über das Mittelmeer, schwimmend, zum Teil mit Schwimmhilfen wie Schwimmbretter, Spielzeugschlauchbooten, oder sich an Äste, Paletten und Holzbalken klammernd.
    Dieser Weg ist wegen der Strömungen womöglich noch gefährlicher, als der über die Zäune…

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