Rituelles Säberrasseln der NATO, doch Russland bedroht keinen NATO-Staat!

Die Polen und Teile der Balten, in ihrem Bemühen besonders eifrige Musterschüler der USA zu sein, fordern mehr NATO-Waffen und -Truppen an der russischen Grenze. Ein aggressiver Akt, denn keiner dieser Staaten wird in irgend einer Weise von Russland bedroht!

Nur die USA haben ein Interesse daran, ihren Einfluss in Europa zu erhöhen, den der EU zu schmälern und die Geschäfte des Konkurrenten Deutschland zu begrenzen.

Obama sieht die Russen nach eigener Aussage als ängstliche Regionalmacht und er könnte damit nicht einmal falsch liegen? Aber wieso handeln die USA denn dann in der von ihnen selbst verursachten Ukraine-Krise als stünde der russische Überfall auf Westeuropa unmittelbar zuvor? Sie haben ihre eigene Agenda und die hat mit dem Wohle Europas nichts zu tun!

Weil Putin sich beim US-initiierten Ukraine-Putsch in Kiev auch ein kleines Stück vom Kuchen abschneiden wollte? Haben die USA wirklich geglaubt, die Russen schauen bei diesem Schurkenstück vor ihrer Haustür tatenlos zu?

Ich kann nicht genug betonen, dass die Besetzung der Krim durch die kleinen, grünen Männchen unbekannter Nationalität ein illegaler Akt war, auch wenn er militärisch brilliant durchgeführt worden ist. Die USA hätten die Krim um sie zu besetzen erst in Trümmer gebombt und ein paar tausend Tote gemetzelt. Zweifel?
Schaut euch die Kriege der USA an, an Toten mangelt es da nie. So etwas wie die Besetzung der Krim gibt es in der ganzen US-Militärgeschichte nicht! Es wurden einfach zu wenig Werte vernichtet, damit es sich für die Rüstungsindustrie gelohnt hätte!

Nun also will die NATO die rituelle Zusammenarbeit mit den Russen beenden. Gut so! Es war sowieso ein verlogenes Schmierenstück. Da sollen zwei Militärsysteme zusammenarbeiten, dessen eine Seite ein weltweit willkürlich agierendes Aggressionsbündnis zur Sicherung wirtschaftlicher Interessen ist und dessen andere Seite eine nationale Verteidigungsarmee, die niemanden bedroht. Russland muss prinzipiell immer damit rechnen, Morgen oder Übermorgen von der NATO unter irgend einem Vorwand in einem (natürlich) gerechten, oder zumindest gerechtfertigten Krieg angegriffen zu werden.

Die NATO, und nicht einmal ihre kleinstes Mitgliedsland, muss hingegen nicht damit rechnen von Russland angegriffen zu werden. Die ganze finstere russische Bedrohung ist pure US-Propaganda…

23 Responses to Rituelles Säberrasseln der NATO, doch Russland bedroht keinen NATO-Staat!

  1. Jakobiner sagt:

    Zum Glück wird die Türkei nicht auch noch EU-Staat und bietet die Krimkrise erstmals Gelegenheit den EU-und NATOerweiterungswahnsinn zu reflektieren. Ich schrieb auf Sprengs Blog dazu folgendes:

    28) JakobinerDienstag, 01. April 2014, 19:16 Uhr

    Zu Erwin Gabriel:

    “Ich bin nur noch ratlos und habe inzwischen jedes Verständnis und Gefühl dafür verloren, was bzw. wohin die EU will. Statt mit einem kleinen Kern-Europa anzufangen und dort erst einmal Hindernisse wie abweichende Sozialsysteme und kulturelle Unterschiede abzubauen, und die Menschen behutsam an ein neues Europa heranzuführen, bläst man sich künstlich immer weiter auf, setzt Volkswirtschaften unter Druck, verstärkt Nationalismen, nimmt soziale Spannungen in Kauf. ”

    Mir geht es ähnlich. Die EU und die NATO scheinen sich einfach zu erweitern ohne Rücksicht auf Verluste zu nehmen–d.h.im Inneren–konkret: ob man finanziell überhaupt trotz Finanzkrise dafür überhaupt imstande ist (nach Eurorettuingshilfspaketen in der Höhe von nahezu 1 Billion Euro nun auch noch neue Hilfspajkete für die Ukraine), Sozialstandards (es gibt nur eine unverbindliche EU-Sozialcharta!).Freizügigkeit und Lohndumping,etc. und zum zweiten im Äusseren–ohne Rücksicht auf russische Interessen, bis Russland eben mal demonstriert, dass es auch ein Projekt Euraische Union am Laufen hat, auf das die EU keinerlei Rücksicht nimmt(abgesehen von grössenwahnsinnigen Ideen auch noch die Türkei in die EU aufzunhemen).Die Krimkrise ist auch Gelegenheit einmal den scheinbar grenzenlsoen EU-Erweiterungswahn zu überdenken.Die Finalität Europas und der NATO liegt vielleicht in dem bisher Erreichten und dessen Konsolidierung. Und all jene Menschenrechtsfreaks, die sich über die Nicht-EU-Erdogans und -Putins aufregen, sollten sich erst mal um das autoriräe Orban-Ungarn kümmern und um seine blühenden rechtsradikalen und faschistischen Sumpfblüten wie die Front National, die FPÖ oder die nationalsozialistische Jobbik.

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  2. Jakobiner sagt:

    Solange Russland Truppen an der westlichen Grenze konzentriert, ist das Gegenhalten der NATO ein ganz natürlicher Reflex.Denn: Gelegenheit schafft Diebe und da will man eben klarstellen, dass klargestellt wird, dass Russland keinen NATO-Staat bedrohen kann, was für mich in Ordnung geht. Dazu muss man sehen, dass die Truppenverstärkung keine Angriffskapazität gegen Russland ist, die Bundeswehr nur AWACS und ein NATOmanöver in der entlegeenen Ostsse symbolisch abhält. Wenn hier einer säbelrasselt ist es Putinrussland, dass versucht seinen „Friedensvorschlga“der Föderalsierung der Ukraine durch aufmarschierte russisches Militär an der Grenze der Ostukraine durch Einschüchterung durchzuboxen.

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    • almabu sagt:

      Was war zuerst da, die Henne oder das Ei? Russland kann seine Truppen innerhalb seines Landes in Reih‘ und Glied, hintereinander, im Kreis oder in einer riesigen Acht aufstellen, ganz ohne die Obama-USA oder die NATO um Erlaubnis fragen zu müssen! Wo kämen wir denn da hin, wenn die jetzt auch schon IN Russland mitreden wollten? Im übrigen ist die Ukraine kein NATO-Staat und nicht einmal die NATO behauptet, dass die Russen Truppen an der polnischen oder den baltischen Grenzen massierten. Die Aufklärung ist soweit entwickelt, dass die NATO sehr genau weiss, ob ihr echte Gefahr droht oder nicht. Darum geht es aber nicht. Es geht um willkürliche Propaganda-Spielchen. Sie sollen die NATO-Länder und vor allem ihre Bevölkerungen auf Linie halten. Ein durchsichtiges Manöver.

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  3. almabu sagt:

    USA erhöhen ihre Truppen auf dem ostrumänischem Flughafen Mihail Kogalniceanu Base um 60% auf dann 1.600 Soldaten!

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  4. Jakobiner sagt:

    “ almabu sagt:
    1. April 2014 um 20:19

    USA erhöhen ihre Truppen auf dem ostrumänischem Flughafen Mihail Kogalniceanu Base um 60% auf dann 1.600 Soldaten!“

    Da wird Russland aber zittern vor Angst und bei seinen mehreren hunderttausend Soldaten.

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    • almabu sagt:

      Darum geht es nicht primär, dass der jeweils Andere zittert! Wenn ich aber weiss, der Andere hat ein Problem mit dem direkten Anstoß von zwei gegnerischen Militärsystemen, der NATO und der russischen Armee nämlich, dann erhöhe ich nicht die US/NATO-Truppen mal eben um 60%, oder? Es ist, als ob sie den Zusammenstoß provozieren wollten…

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  5. Jakobiner sagt:

    Der russiche Militäraufmarsch an der Ostukraine ist reales Säbelrasseln und eine direkte Einmarschdrohung mit Hunderttausenden von Soldaten. Die NATO hat bisher nur symbolisch auf diese aggressive Drohgebärde reagiert und eben klar gemacht:Rumänien, Polen, Baltikum ist off touch für die Russen.Das erwarten diese NATO-Mitglieder als mindeste Solidaritätsbekundung.Die NATO hat aber nicht Hunderttausende Soldaten zur Grenze von Russland abgestellt, noch eine offensive Angriffskapazität aufgebaut, die Russland in irgendeinem Sinne bedrohlich sein könnte.Es wäre mal besser, du würdest den Abzug der russischen Truppen von der ostukrianischen Grenze fordern.

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  6. Jakobiner sagt:

    Doch, denn Hunderttausende Soldaten stehen an der ostukrianischen Grenze. Und wenn es nur Hunderttausend wären, ändert dies nichts.Du machst einen Fehler: Du stellst dich einseitig auf die russische Seite. Wo ich mit dir übereinstimme, ist, dass die Yanukowitschregierung durch einen illegitimen US-Putsch abgesetzt wurde.Mich nervt hier auch die einseitige Dämonisierung Yanukowitschs.Ertstens haben Timotschenko und Juschtenkow sich nach der Orangegenen Revolution zertstritten, zweitens gab es unter Tomtschenko auch keine Reformen, sondern plünderte sie mit den anderen Oligarchen weiterhin das Land aus.Drittens wurde Yanukowitsch in einigermassen fairen Wahlen durch die Mehrheit der Ukrainer gewählt, was auch die OSZE-Wahlbeobachter bestätigten.Yanukowitsch hat meiner Anbischt nach aber mit seinen neuen Gestezen, die ihm eine Präsidialdikatur ermöglichen sollten, die eigene Legitimität unterhöhlt. An diesem Zeitpunkt ist es legitim, sich gegen eine aufzeihende Diktatur zu wehren.Yanokuwitschs Beschluss, nicht das EU-Assozierungsabkommen zu unterzeichnen halte ich hingegen für legitim. Die EU hat der Ukraine gerade mal 600 Millionen zugesagt, während der Rest vom IWF mit drastischen Auflagen besorgt werden sollte (Abbau des Sozialstaates, Streichung der Subvenbtionen für Energie und Nahrungsmittel, Privatisierung, Massenentlassungen samt Hire and Fiore-Liberalisierung des Arbietsmarktes, Rentenkürzungen, Deregulierungen des Bankensektors und anderer Wirtschafstbereiche.etc.). Da war es wohl logisch, dass Yanukowitsch sich lieber den 15 Milliarden Euro Russlands zuwandte, die ohne Bedingungen erfolgetn, sowie Gasrabatte beinhalteten.Yanukowitsch hat trotz russischen Drucks aber auch nicht die Verträge zu einem Beitritt zur Russischen Zollunion und zur Eurasischen Union Putins unterzeichnet, wie auch an den gemeinsamen Ukraine-NATO-Manövern, die auch unter seiner Regentschaft 2011-2013 stattfanden, festgehalten. Yanukowitsch also als russische Marionette und Statthalter Putins zu diffamieren, obwohl der Mann die Ukraine eher neutral haletn wollte, grenzt an Diffamierung.Desweiteren: Yanuklowitsch hat den Vorschlag des Weimarer Dreiecks (Deutschland, Polen, Frankreich) mit Klitschkos Udar und der Vaterlandspartei Timotschenkos zugestimmt, der die Rückkehr zur Verfassung von 2004 vorsah, d.h. Aufgabe der Präsidialmacht, einer Übergangsregierung, die alle ukrainischen Parteien einschloss, sowie Neuwahlen zustimmte, die eine neue legitime ukrainische Rgeierung bilden hätten können.Doch die Haie hatten Blut gerochen, stürmten das Parlament und vollzogen den US-Putsch, der eine ungewählte Regierung aufstellte, die von Timotschenklos Vaterlandspartei und der faschistischen Swoboda usurpiert wurde–Klitschkos Udar wollte bezeichnenderweise erst gar nicht Mitglied dieses Kabinetts werden.Soweit stimme ich ihnen zu. Aber was jetzt stattfindet:Dass Putin Hunderttausende Soladtane an der ostukrianischen Grenze massiert, also einen direkten Einmarsch in die Ostukriane vorberietet und diesemittels Drohung auf dem Verhandlungswege erreichen will, ist ebenso illegitim.Und wenn es nicht auf dem Verhandlungsweg geht, dann wird eben einmarschiert.Wozu braucht Russland ein derartig riesiges Militräaufgebot an der ostukrinaischen Grenze, wenn seitens der NASTO keinerlei Invasionsabsichten in die Ukraine oder gegen Russland vorliegen.Klar. Als imperialistische Drohkulisse, die die Ukrainer zum Zittern bringen soll.
    Da wird eine Grenze ganz klar überschritten und du solltest dich nicht als Putinfürsprecher einer weiteren Annexion der Ostukraine verdingen.

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    • almabu sagt:

      „…Dass Putin Hunderttausende Soladtane an der ostukrianischen Grenze massiert, also einen direkten Einmarsch in die Ostukriane vorberietet und diesemittels Drohung auf dem Verhandlungswege erreichen will, ist ebenso illegitim…“

      Ich möchte eine seriöse Quelle für diese Zahl, die nicht einmal die NATO behauptet!

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      • almabu sagt:

        Ich finde das letzte Janukowitsch-Interview interessant! Er meint, dass unter ihm die Krim nicht annektiert worden sei. Ich selbst habe mehrfach geschrieben, dass die Besetzung ursprünglich vermutlich als Faustpfand für Verhandlungen gedacht war. Dann hat der Westen, vertreten durch die USA mit der Putschregierung weitergemacht und Putin mit der Krim halt auch. Ich sehe keine reale Gefahr einer Annektion der Ostukraine und schon gar nicht der Exklave in Moldavien. Man kann das nicht beliebig wiederholen und die Dinge liegen anders als auf der Krim. Das strategische Moment fehlt auch. Schau mal nach der Stärke, der Kopfzahl der russischen Armee in Friedenszeiten und deren Verteilung. Dann müsstest Du selbst darauf kommen, dass die Zahl „hundertausende“ absurder Schwachsinn ist, auf den einzugehen sich nicht lohnt. Das hat nichts mit Fürsprache für Putin zu tun, aber durchaus mit Logik!

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    • almabu sagt:

      Ich brauche mich nicht als Putin-Basher zu verdingen, als Fürsprecher sehe ich mich auch nicht, aber ein wenig Objektivität in unsere Propaganda-Berichterstattung zu bringen, daran hätte ich schon Interesse. Siehe dazu auch. http://medien-luegen.blogspot.co.at/2014/03/anonymous-ruft-zum-boykott-deutscher.html

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  7. Jakobiner sagt:

    „Rituelles Säberrasseln der NATO, doch Russland bedroht keinen NATO-Staat!“

    Aus dem Titel wird doch kalr: Es handelt sich um ein Ritual, um eine symbolische Geste, also keine reale Bedrohung mit der Russland klargemacht werden soll, dass die NATO-Verpflichtung eingehalten wird, sollte es auf andere Ideen kommen.Russland bedroht MOMENTAN keinen NATO-Staat, aber die Ukraine mit seinem Riesenaufm,arsch an der Grenze zur Ostukraine.Das findest du also harmlos und legitim? Russland soll sich genauso aus der Ukraine raushalten wie die NATO und die EU–für eine neutrakle Ukraine als Pufferstaat ala Kissingerplan (Finnlandlsöung) oder Faymann-Plan (Österreichlösung).Aber was du machst: Du solidarisierst duich einseitig mit dem ach so armen Russland und dämoniserst nur die NATO und die EU. Zwei imperiale Mä#chte ringen in der Ukraine um die Macht und du stellst dich spuegelverkehrt wie die hsesigen Mainstreammedien auf die russische Seite.

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  8. Jakobiner sagt:

    Kurz: Dass Putin an der Ostukraine genug Militär massiert hat, um die Ostukraine einzunehmen, hälst du also für reine NATO-Propganda. Seltsamerweise bestreitet aber Russland den Truppenaufmarsch nicht einmal selbst, sondern rechnet sich gross an, 500 Soldaten temporär abgezogen zu haben, d.h gibt ihn damit selbst zu.Drehen wir den Spieß mal um: Woher nimmst du deine Zahlen–bisher ist das doch alles wishfiul thinking einer russophilen Einstellung.

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    • almabu sagt:

      Niemand ausser Dir, nicht einmal die NATO, behauptet, dass an der ukrainischen Ostgrenze (auf russischer Seite) hunderttausende(!) Soldaten massiert seien. Belege bitte!

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  9. Jakobiner sagt:

    Wenn wir bei der Logik sind: Will die Kiewer Putschregierung jetzt Russland überfallen und Timotschenko dann Putin die angedrohte Kalaschnikowkugel persönlich durchs Hirn pusten? Will die NATO in die Ukraine einmarschieren oder gegen Russland einen 3. Weltkrieg starten? Wozu muss Russland dann Truppen an der Ostukraine massieren (diese Tatsache hat Moskau ja nicht dementiert!), wenn es nicht als klare Drohgebärde gemeint ist, die nur dann glaubwürdig ist,wenn man auch über Kontingente verfügt, die eine Besetzung der Ostukraine möglich machen?
    Russlands Ambitionen enden halt nicht an der Krim!

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  10. Jakobiner sagt:

    Lassen wir einmal konkrete Zahlen weg, da weder du noch ich sie belgen können. Aber eine Truppenmassierung an der Grenze zur Ostukraine dementiert ja nicht einmal Moskau. Dabei wird es sich eben nicht um marginale Truppenzahlen handeln.Denn sie sollen eben als glaubwürdige Drohgebärde wirken und die erreicht man eben nicht,wenn man nur Grenzsicherung betreibt.Dazu hat das russische Parklament ein Gesetz Putins durchgebracht, dass einen möglichen russischen Truppeneinsatz in der gesamten Ukraine erlaubt. Das sit doch kalr, was das bedeutet–bist du so realitätsblind?

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    • almabu sagt:

      TAGESSCHAU, heute 20 Uhr: Die NATO schätzt(!) bis zu 40.000 russische Soldaten an der Grenze der Ostukraine. Diese ist mindestens 1.300km lang. Das bedeutet 1.300.000m. Da steht also alle 32m ein Russe, eine Wahnsinnsbedrohung, das muss ich schon sagen!

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  11. Jakobiner sagt:

    Off topic: Leo Brux wird ein Eurokritiker–vom Saulus zum Paulus.Das sagt viel über den Kollaps der bisherigen Euro, Euro über alles-Gutmenschen.Da mein Kommentar bei ihm eh nicht freigeschlatet wird, hier noch als Denkanregung an alle Europäer:

    „Sieh an, ist man da auf eine AfD-Seite,den einzigen Eurokritikern gelandet–O-Ton Leo Brux:

    “Der Euro macht Griechenland kaputt. Der neoliberale Wirtschaftskurs in Brüssel und Berlin zerstört die wirtschaftlichen Grundlagen dieses Landes.(…)Portugal und Griechenland sind Opfer des Euro. Der Euro ist zu stark für ihre Wirtschaft und erlaubt es nicht, sich durch Abwertung zu erholen.”

    Es geschehen Zeichen und Wunder: Grünenmitglied Leo Brux macht jetzt den Euro hauptverantwortlich für den Abstieg des Süden Europas, obwohl er jahrelang jeden Kritiker am Euro nach Merkels alternativlosen Dogma “Geht der Euro unter, geht Europa unter”niedermachte.Aber bei den Hauptideologen der Europartei, den Grünen, wird er wohl nicht austreten, sondern entgegen seiner eigenen Reden den Euro damit faktisch weiterunterstützen.Statt die Abschaffung des Euros oder einen Nord- und Südeuro zu fordern, wird als Scheinalternative die Besiedlung Südeuropas durch Afrikaner und Asiaten gefordert.Wer ist da eigentlich der Neoliberale? Man entwuzrzelt und vertreibt Millionen von Menschen und lässt andere dann nachrücken anstatt einmal die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen so zu ändern, dass jeder in seiner Heimat ein auskömmliches Leben haben kann.

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  12. Jakobiner sagt:

    Zu almabu sagt:
    2. April 2014 um 19:29

    TAGESSCHAU, heute 20 Uhr: Die NATO schätzt(!) bis zu 40.000 russische Soldaten an der Grenze der Ostukraine. Diese ist mindestens 1.300km lang. Das bedeutet 1.300.000m. Da steht also alle 32m ein Russe, eine Wahnsinnsbedrohung, das muss ich schon sagen!“

    Zugegeben, mit 400000 russischen Soldaten dürfte man die Ostukraine nicht besetzen können.Oder doch:als Hightecharmee, der die ukrainische Armee hoffnungslos unterlegen ist–da käme es ja nicht auf die Zahl der Soldaten an? Aber wozu dann diese Truppenmassierung? Jednefalls ein erster guter, konkreter Einwand, der mich meine Prämissen mal überdenken lässt. Erbete mir etwas Bedenkzeit!

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  13. Jakobiner sagt:

    Korrektur: 400000–es sollte heißen: 40000.

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  14. Jakobiner sagt:

    Dank Almabus Webseite bin ich auf die Information über das NATO-Ukraine-Manöver Rapid Trident im Juli in der Ukraine gestossen.Ich habe daraufhin an Christian Ströbele, Gysi, Steinmeier, Wagenknecht und Uhl die >Frage gestellt, wie sie zu dem Manöver stehen.Hier Ströbeles Antwort:

    Antwort von Hans-Christian Ströbele
    02.04.2014

    Sehr geehrter Herr X

    Für die Information danke ich.
    Ich habe daraufhin sogleich eine Parlamentarische Anfrage an die Bundesregierung gerichtet. Diese finden Sie auch auf meiner Facebook-Seite. Die Antwort erwarte ich spätestens nächste Woche und werde ich wieder auf die Seite stellen.

    Das Freihandelsabkommen mit den USA wird von der EU-Kommission ausgehandelt. Deutschland ist dort nur ein Akteur.
    Die von Ihnen angesprochene Brückenfunktion der Ukraine dürfte derzeit wenig realistisch sein. Aber grundsätzlich ist dies eine gute Idee, wenn die Zeit dafür reif ist.

    Mit freundlichem Gruß
    Ströbele

    Hans Christian Ströbele Facebook
    28. März
    Frage zur schriftlichen Beantwortung März 2014
    NATO-Manöver in der Ukraine im Juli? Meine heutige Frage an die Regierung:
    Trifft nach Kenntnis der Bundesregierung zu, daß die NATO plant, im Juli 2014 Manöver („Rapid Trident“) in der Ukraine – unter möglicher Beteiligung der Bundeswehr – abzuhalten
    (vgl. Truppenmagazin Stars and Stripes vom 13.03.2014 http://www.stripes.com/news/us-army-to-proceed-with-planned-exercise-in-ukraine-1.272551 sowie der Guardian vom 20.03.2014 http://www.theguardian.com/uk-news/2014/mar/20/british-military-ukraine-exercise) und teilt die Bundesregierung die Auffassung, dass solche Manöver nicht geeignet sind, im mo-mentanen Konflikt zu deeskalieren, sondern vielmehr die Lage in der Ukraine und Umgebung sowie die Beziehungen zwischen NATO-Staaten und Russland zu verschlechtern?

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