NYT: Putin rief Obama an und will wieder lieb sein!

Obama weilte gerade bei den Demokraten in Saudi Arabien als das rote Telefon schellte: Es war dieser Putin!

Er suchte nach einer diplomatischen Lösung für die Ukraine-Krise.

Kannst Du haben, sagte Obama, Du musst nur folgendes tun:

1. Ziehe Deine Truppen von der Krim zurück!
2. Falle in keine weiteren Teile der Ukraine ein!
3. Vermeide weitere Provokationen!
4. Ziehe keine Truppen an der ukrainischen Grenze zusammen!
5. Schiess‘ Dir eine Kugel in den Kopf oder lass‘ dir das von Timoschenko besorgen!
6. Das Ganze will ich schriftlich von Dir haben und zwar in lesbarem Englisch..

 

Putin läuft jetzt in seinem Büro Kreise, denn Obama war so nett ihm Zeit bis Morgen früh zu lassen…

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Geil: Merkel, oben ohne, auf Titanic-Cover.

12 Responses to NYT: Putin rief Obama an und will wieder lieb sein!

  1. GFL sagt:

    Den Punkt 5 kann ich nicht glauben! So etwas zu berichten ist absolut unseriös! Bitte bei der Wahrheit bleiben!

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    • almabu sagt:

      Richtig erkannt! Die „Wünsche“ Obamas gipfelten zur Überspitzung und Verdeutlichung ihrer Absurdität in dem VON MIR satirisch (ich dachte, das merkt man?) HINZUGEFÜGTEN Punkt 5 auf den Obamas Wünsche letztlich hinauslaufen ;-)

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    • almabu sagt:

      „Bitte bei der Wahrheit bleiben!“

      Etwas so wie Obama in Brüssel, wenn er von dem nicht stattgefundenen Referendum im Kosovo schwadroniert?

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  2. Jakobiner sagt:

    „1. Ziehe Deine Truppen von der Krim zurück!
    2. Falle in keine weiteren Teile der Ukraine ein!
    3. Vermeide weitere Provokationen!
    4. Ziehe keine Truppen an der ukrainischen Grenze zusammen!
    5. Schiess’ Dir eine Kugel in den Kopf oder lass’ dir das von Timoschenko besorgen!“

    Nr. 1 wurde von Lawrow schon abgelehnt.Nr.2-4 sind legitime Forderungen. Nr.5 wurde nie gesagt, es sei denn Almabu hat das Telefongespräch persönlich abgehört–wäre NSA-preisverdächtig!

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    • almabu sagt:

      Auch dieser Kandidat hat drei Punkte gewonnen!
      Aber jetzt mal eine ernsthafte Frage: Ein Staatsführer ruft in einer Krise einen anderen an. Sie besprechen das Thema. Der Angerufene steckt den Inhalt der Unterredung der Presse und stellt dazu über die Presse Maximalforderungen, die er schriftlich bestätigt haben will! Ist das der Stil in dem man miteinander umgeht, wenn man ernsthaft an einer Lösung interessiert ist? Will Obama eine Krim-Krisen-Lösung oder hat diese der Wert der USA in Europa angehoben, ihnen gar genutzt?

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  3. Jakobiner sagt:

    Na also: Russland hat jetzt zwei konkrete Bedingungen gestellt: 1) eine föderale Ukraine–damit kann man sich auch im Westen abfinden, wurde dies dioch auch von zajlreichen westlichen Politikern gefordert. 2) Keine NATO-Mitgliedschaft der Ukraine.Das bedeutet umgekehrt, dass er sich mit einer EU-Assoziierung abfinden könnte.Durchaus ein Angebot, das der Westen annehmen kann.

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    • almabu sagt:

      Das sollte möglich sein, wenn man denn will? Ich habe so langsam den Eindruck, dass den USA der ganze Bohei um die Ukraine nicht gänzlich unangenehm ist, weil sich der Westen doch ziemlich um seine „Führungsmacht“ schart?

      Für Putin wäre der Vorteil, er hätte die USA / NATO nicht direkt an seiner Grenze, sondern die Ukraine als eine Art neutraler Puffer dazwischen, wie darüber Weissrussland…

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  4. Jakobiner sagt:

    Möglicherweise wird die Krimkrise demnächst durch einen türkisch-syrischen Krieg in den Schatten gestellt.Nach Nuland, Ashton-Paet, Timotschenko wurde jetzt ein Gespräch ziwschen dem türkischen Außenminister Davotoglu,dem Chef des türkischen Geheimdienstes MIT und einem Mitglied des türkischen Generalstabs auf you tube veröffentlicht, das beinhaltet, dass die Türkei einen Zwischenfall inszenieren will, um gegen Syrien einen Krieg zu beginnen.Näheres unter:

    http://www.heise.de/tp/artikel/41/41362/1.html
    http://www.heise.de/tp/artikel/41/41368/1.html

    Mal sehen, ob die Türken und die NATO ihren aufgeflogenen Falseflagangriff jetzt doch noch durchführen oder ob die russischen Kundschafter des Friedens da ganze Arbeit geleistet haben. Im ungünstigsten Fall, wäre Erdogan möglicherweise im Westen schnell nicht mehr der Böse, sondern der Gute gegen den bösen Russensatrapen Assad.Auch wäre dann die Frage, ob dies ein NATO-Ernstfall ist.

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    • almabu sagt:

      Jetzt übertreibt er aber wirklich so langsam, der gute Erdogan! Erst hat er als Wahlkampfgag einen syrischen Fighter ÜBER Syrien abschiessen lassen und jetzt diskutieren sein Aussenminister „Null-Probleme-mit-den-Nachbarn!“ Davutoglu und sein MIT Geheimdienstchef Fidan einen inszenierten „syrischen“ Raketenüberfall auf die Türkei. Nun, die Kommunalwahlen stehen unmittelbar vor der Tür und ich hoffe für einen „Wahlkampf-Krieg“ gegen Syrien bleibt keine Zeit?

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  5. almabu sagt:

    Dagegen spricht, dass Obama bisher immer lautstark Maximalforderungen an Putin stellte und ihn wie einen unbotmäßigen Lakaien behandelte.

    Aus dieser Nummer käme Obama nicht ohne Gesichtsverlust raus, fürchte ich?

    Auch in diesem Fall hat der US-Präsident ungeschickt taktiert…

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  6. Jakobiner sagt:

    Ja, aber hat sich Obama bisher klar öffentlich und explizit für eine NATO-Mitgliedschaft der Ukraine ausgesprochen, die eine conditio sine qua wäre? Das habe ich bisher noch nicht gehört.Angeblich soll ja Merkel die Mitgliedschaft Georgiens und der Ukraine in der NATO 2008 verhindert haben–so geht zumindestens die neue Legende, die von interessierter Seite gestreut wird (u.a. auch in der FAZ).

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  7. Jakobiner sagt:

    Die Kräfte, die einen neuen Kalten Krieg wollen stellen Merkels Weigerung, die Ukraine und Georgien in die NATO aufzunehmen als den eigentlichen Sündenfall der NATO hin. Dadurch sei ein Machtvakuum geschaffen worden, dass Russland genutzt hätte.Daher sei die Losung: „Kein Appeasement“ (Arnulf Baing bei Anne Will) und schnellstmögliche NATOerweiterung, um Russland die Stärke des Westens zu demonstrieren und von weiteren Abenteuern abzuhalten. Indirekt wird dadurch auch Druck auf Merkel ausgeübt, ihren damaligen Sündenfall zu bereuen, Buse zu tun und zu korrigieren.Wie stellt sich denn die deutsche Regierung und die USA zu den Putinvöorschlagen–das bleibt zu beobachten.

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