Wollen 30.000 Zentralafrikaner spanische Exklaven stürmen?

Spanische Polizei- und Geheimdienstquellen schätzen diese Zahlen von potentiellen Grenzbrechern in den umliegenden bewaldeten Bergen um Ceuta und Melilla versteckt. Ihre neue Strategie des massenhaften Ansturms auf die Grenzinstallationen sei gefährlich und zunehmend erfolgreich zugleich.

Hinter den Afrikanern stünden gut organisierte kriminelle Organisationen, die für den kostspieligen Transport aus ihren Herkunftsländern durch die Sahara und die nordafrikanischen Küstenländer bis vor die Grenzen Europas sorgten. Viele der Afrikaner seien an diesem Punkt vollkommen ausgenommen und mittellos. Für sie sei der kostenlose Versuch die Zäune und Mauern zu überwinden der Erfolg versprechendste und beliebig wiederholbare.

Wer jetzt noch Geld habe, versuche mit einem der Seelenverkäufer ans  spanische Festland oder auf das italienische Lampedusa zu gelangen. Die Kommunikation unter den weit verstreuten Migranten sei relativ gut. Viele wüssten oft Tage im voraus die Termine und Orte der nächsten Grenzdurchbrüche. Das zöge zusätzlich weitere Afrikaner aus der Umgebung an um sich zu beteiligen.

Neuerdings steige auch die Zahl der Asylanten, die in Geheimverstecken präparierter Fahrzeuge verborgen, erfolgreich die Grenzen überwänden.

Wie lange will und kann Spanien sich diese Exklaven unter solchen Bedingungen noch leisten?

2 Responses to Wollen 30.000 Zentralafrikaner spanische Exklaven stürmen?

  1. almabu sagt:

    Der starke Anstieg der Zahl von Afrikanern, die über die Exklaven Ceuta und Melilla versuchen in die EU zu gelangen hat nach Ansicht der spanischen Regierung mit den Erfolgen zu tun, andere Wege nach Europa zu versperren. So sei die Zahl der Bootsflüchtlinge 2013 um 15% auf 3.237 Personen zurück gegangen, der beste Wert des Jahrzehnts.

    Zusätzlich zu den 30.000 Afrikanern, die in den Bergwäldern Marokkos um die Exklaven herum auf ihre Chance warteten, gäbe es weitere rund 40.000 Zentralafrikaner, die sich gegenwärtig noch in Mauretanien befänden und von dort über Marokko nach Europa wollten.

    Die Transport-Mafia, die an den Flüchtlingen verdient, beachte die Reaktion und Maßnahmen der spanischen Regierung sehr genau und stelle sich ihrerseits schnell darauf ein.

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  2. almabu sagt:

    Ceuta und Melilla: Spanien macht die illegale Rücklieferung legal!

    Auf einem sogenannten G4-Gipfel der Innenminister von Frankreich, Spanien, Portugal und Marokko in Paris haben der Spanier und der Marokkaner beschlossen, bis Ende März eine neue gesetzliche Regelung zu schaffen, welche die bisherige illegale Praxis der „heissen Rücklieferung“ legalisiert und zur künftigen Praxis machen wird. Sie soll in Tanker unterzeichnet werden.

    Dies sei die einzige praktikable Maßnahme der massiven Zunahme von Grenzdurchbrüchen zu begegnen.

    Zusätzlich will Spanien die Ausbildung der marokkanischen Grenzpatrouillen übernehmen und verbessern.

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