Melilla: Spanien schließt Grenze vor syrischen Kriegsflüchtlingen!

Sie flohen aus vor dem Bürgerkrieg und schlugen sich quer durch Nordafrika. Jetzt haben sie die EU-Grenze erreicht, am Hafen von Melilla, der spanischen Exklave in Marokko. Doch die EU, in Gestalt von Spanien heisst sie nicht willkommen! Die Gruppe von 200-300 Syrern, die gestern Abend die Grenze erreichten, wurde gestoppt.

Die Spanier wurden von den Marokkanern vorgewarnt, dass sich eine unkontrollierbare Gruppe, im festen Willen die Grenze zu überwinden, dieser EU-Außengrenze nähere. Sie schlossen für zwei Stunden die Grenze und riegelten sie mit einem Kordon der Guardia Civil ab. Dies beeinträchtigte auch die Marokkaner, die tagsüber in Melilla arbeitend, sich auf dem abendlichen Heimweg befanden und umgekehrt.

Die Spanier griffen nicht ein, da es den Marokkanern gelang, die Syrer zu „zerstreuen“, die Grenze so frei zu machen, so dass sich der Grenzverkehr ab halb elf wieder normalisierte.

Wo blieben, wo bleiben die Syrer jetzt? Die EU hat den sogenannten „syrischen Bürgerkrieg“ als Interessenpartei jahrelang mit befeuert, wenn nicht gar mit ferngesteuert und nun das. Ein beschämendes Kontingentversprechen vor TV-Kameras, schleppend eingehalten, das war’s dann, Syrer…

3 Responses to Melilla: Spanien schließt Grenze vor syrischen Kriegsflüchtlingen!

  1. almabu sagt:

    Spanische Exklave Ceuta, EU-Außengrenze:

    Heute, eine Woche nach den skandalösen Ereignissen an der EU-Außengrenze zu Marokko, wurde der Leichnam eines weiteren illegalen Migranten ufernah in spanischen Gewässern treibend entdeckt. Damit steigt die Zahl der Toten auf jetzt 15 an…

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  2. almabu sagt:

    Das Abfeuern von Gummi-Geschoßen durch die Guardia Civil bei maritimen Zwischenfällen scheint die übliche Praxis diese Truppe zu sein:

    „…Last June, Britain lodged a formal complaint with Spain after a Civil Guard patrol boat fired rubber bullers at a British jetskier within Gibraltar’s territorial waters…“ (TELEGRAPH)

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  3. almabu sagt:

    Melilla: Zum zweiten Mal in 24 Stunden stürmten rund 300 zentralafrikanische Migranten das Zaunsystem der EU-Grenze!

    Fünf Guardia Civiles und fünf Migranten wurden dabei verletzt. Die Delegation der spanischen Regierung als höchste Institution Spaniens in der Exklave an der marokkanischen Mittelmeer-Küste hob dabei besonders die Gewaltbereitschaft der verzweifelten Angreifer hervor, die mit Steinen, Prügeln, Messern, Haken und Seilen auf die Wachen losgegangen seien.

    Etwa die Hälfte der Afrikaner hing stundenlang auf den Zäunen. Nur Dreien gelang es sie zu überwinden. Ihnen droht nun erstmalig eine Anzeige der Guardia Civil wegen Attentates und Widerstandes gegen die Staatsgewalt, die ihre Chancen auf Asyl nicht verbessern dürfte?

    Die 6-Meter hohen Zäune seien in dem Grenzabschnitt beschädigt und teilweise zerstört worden.

    Verschiedene Quellen vermuten, dass die Afrikaner illegal ausgewiesen worden seien, da die Zäune, von denen sie nach bis zu 6 Stunden erschöpft „gepflückt“ worden seien, an dieser Stelle vollständig auf spanischem, bzw. europäischen Territorium lägen und sie deshalb Anspruch auf Behandlung als Asylanten hätten.

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