Davos: Die Superreichen und die unverschämte Logik des Marktes!

Bei der 44. Auflage des alpinen Auftriebs der asozialen Superreichen in Davos, folgten diese – wie leider nicht anders zu erwarten war trotz Grußwort des leibhaftigen Franziskus aus Rom – eisern den Gesetzen IHRES Gottes, des Marktes!

So stellten sie die Frage, ob eine höhere Schul- oder Universitätsbildung eine Investition oder ein anfechtbarer Luxus sei! Sklaven brauchen halt keine höhere Bildung, schon klar…

Als Begründung ihrer These führten sie an, dass es in den USA 285.000 Universitätsabsolventen gäbe, die für den Mindestlohn in den USA arbeiteten! Diese Scheinheiligen würden ihnen ja gerne mehr zahlen, aber da gibt es ja den Mindestlohn, für den sie’s tun, da kann man als Superreicher doch nichts machen, oder?

Klar lohne es sich zu studieren, wusste die OECD, verlören die Uni-Absolventen doch statistisch nachweisbar weniger oft ihre Mindestlohnjobs! Ein Job, von dem man nicht leben kann, aber man muss sich wenigstens keine Angst um diesen Job machen, Wahnsinn!

Ein italienischer Professor der Wirtschaftsschule INSEAD wusste noch etwas Besseres als zu studieren:

„Das Einzige, was dir eine Job-Garantie gibt, ist es reich geboren zu werden!“ Tja, dumm gelaufen bei mir;-)

Ein Anderer wusste zu erzählen, dass noch vor dreissig Jahren diplomierte oder graduierte Frischlinge von den Universitäten weg eingestellt worden seien und diese dann von den Firmen nach ihren partikulären Erfordernissen ausgebildet worden seien. Heute sollten sie zusätzlich zu ihrem Studium noch sechs, sieben Jahre Berufspraxis mitbringen.

In den USA studierten ca. dreissig Prozent der weltweiten Universitätsstudenten (dieser Wert scheint mir sehr hoch?) und die Hälfte von ihnen schließe ihr Studium mit einer mittleren Verschuldung von 30.000 US-Dollar oder ca. 22.000 Euro ab.

Unter dem Thema „Die Gesellschaft reformieren: Konsequenzen für Gesellschaft, Politik und Geschäfte“ zerbrechen sich 2.500 Superwichtige und Superreiche in Davos die klugen Köpfe bei 250 Beiträgen von ähnlicher Qualität und Dringlichkeit…

One Response to Davos: Die Superreichen und die unverschämte Logik des Marktes!

  1. Madi sagt:

    Ja so sind diese Herrschaften. Die Welt gehört nur ihnen und die Werteschöpfung machen die Sklaven. Die lachen sich doch tot über das Volk. Sie leben in einer komplett anderen Welt, zu der unsereins niemals gehört und auch nicht gehören soll. Das würde ich gar nicht wollen, mir triebe es die Schamröte ins Gesicht. Aber nichtmal dazu sind die fähig, dieses Pack.

    Gefällt mir

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