Katalonien: Warum Artur Mas selbst nicht an sein Referendum glaubt!

Unwidersprochen schrieb eine spanische Zeitung, dass der President der Generalitat de Catalunya, „der sehr ehrenwerte Herr“ Artur Mas selbst nicht an sein Referendum glaube und im privaten Rahmen durchaus schon mal verkünde, dass dieses niemals stattfinden werde! Kein Wunder, den ihm wird klar sein:

16% aller Spanier können es nicht als ihr „demokratisches Recht“ einfordern, ein einseitiges Referendum durchzuführen mit dem Ziel den einseitigen Austritt dieser 16% aus der 100% Gesamtheit aller Spanier zu bewirken.

1. Diese 16% haben keine legale, verfassungskonforme Kompetenz, weder für die angestrebte „Teilvolksabstimmung“, noch für die angepeilte Abtrennung der Autonomie Katalonien. Sie betonen aber immer wieder, alles müsse strikt legal im Rahmen der Gesetze erfolgen. Das ist derzeit schlicht nicht möglich! Es erschließt sich jedem Kind, dass 1/6 einer Bevölkerung nicht einseitig über Dinge entscheiden kann, welche die Gesamtheit, also auch die anderen 5/6 der Spanier massiv beinflussen würden.

2. Ein legales Referendum benötigte zuvor eine Verfassungsänderung durch ALLE Spanier, die künftig für ALLE Spanier die gleichen Kompetenzen und Rechte beinhalten müsste. Es müsste sich im Prinzip jeder organische, politische Teil des spanischen Staates vom Rest trennen können, der Letzte macht dann das Licht aus?

3. Verfassungsrechtler glauben, dass bereits die Gewährung der Kompetenz auf die Durchführung eines Referendums zur Frage der katalanischen Unabhängigkeit eine FAKTISCHE ANERKENNUNG auf Selbstbestimmung bedeuten würde.

Dies würde also bereits gegen den Artikel 2 der geltenden Spanischen Verfassung (Einheit des Landes) verstossen und kann deshalb von der spanischen Staatsregierung in Madrid nicht gewährt werden, was die Katalanen genau wissen!

Es gibt ja schon länger als den katalanischen Separatismus, den baskischen Separatismus der seinerzeit sogar zur terroristischen Komponente durch die ETA führte. Die Basken würden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit dem katalanischen Beispiel folgen.

Jetzt hat aber auch der erste Politiker Andalusiens diesen Ball aufgegriffen und verkündet, „Andalusia ist not Spain!“

Was soll das Ziel dieser Entwicklung sein, was an ihrem Ende stehen? Eine Ansammlung von nicht überlebensfähigen iberischen Zwergstaaten inklusive Portugals und Andorras? Wem würde das wohl Nutzen?

7 Responses to Katalonien: Warum Artur Mas selbst nicht an sein Referendum glaubt!

  1. almabu sagt:

    Weil es ihm trotz katalanischer Delegationen und „Botschaften“ nicht gelungen ist seinen „Sezessionskrieg gegen Spanien“ zu internationalisieren, verlegt Mas jetzt die katalanische „Botschaft“ von New York nach Washington…

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  2. almabu sagt:

    Derzeit betreibt die Generalitat de Catalunya ca. 70 Büros, darunter fünf „Schatten-Botschaften“ die sich die Katalanen vom Geld des spanischen Steuerzahlers im Ausland leisten, letztere in New York, Brüssel, London, Paris und Berlin.

    In Brüssel agitieren über zwanzig Angestellte für den katalanischen Separatismus, bisher ohne Erfolg! Aber schließlich betreibe ja auch das deutsche Bundesland Bayern dort eine Delegation mit über 30 Funktionären der CSU…

    Weil kaum einer das katalanische Schmuddelkind Artur Mas auf Staatsebene empfangen will, betreiben seine Brüsseler Agitatoren die Scheinpolitik für ihren „Größten“ Termine bei möglichst jedem einzelnen EU-Kommissar zu erbetteln, so Politik vortäuschend. Bei zwanzig der achtundzwanzig Kommissare soll ihm dies bereits gelungen sein und dann reist der gute Artur jedesmal mit einer standesgemäßen Delegation nach Brüssel und verballert das Geld des spanischen Steuerzahlers…

    Das einzige Ergebnis war bisher, dass alle Institutionen und Personen der EU den Katalanisten die Rote Karte gezeigt und unmißverständlich mit dem Rauswurf aus der EU gedroht haben!

    In London gibt es praktisch keine Kontakte auf Regierungsebene. Die Katalanen verhungern am ausgestreckten Arm der Britischen Diplomatie und betreiben eine Scheinaktivität auf Sachbearbeiter-Ebene des Außenministeriums.

    In Berlin profitieren die Katalanen noch etwas von den ehemals sehr guten Kontakten des deutschsprachigen Expräsidenten der Generalitat, des ewigen Jordi Pujol, eines Absolventen des Vorläufers der heutigen Deutschen Schule Barcelona, dessen damalige Gesprächspartner jedoch meistenteils im Ruhestand oder gar verstorben sind.

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  3. almabu sagt:

    Schlägt der Separatismus gar auf die Sperma-Qualität?

    Die Samenqualität der Katalanen zwischen 18 und 35 Jahren sei unter aller Sau! Nur ganze 7% kämen als Samenspender in Frage. Vor zehn Jahren waren es noch mehr als doppelt so viele, nämlich 15% und auch schon damals sei dieser Wert als extrem gering eingeschätzt worden! (Ursache könnte die Vergiftung durch den Stress des katalanischen Separatismus sein, so meine „unqualifizierte Ferndiagnose“.)

    Das bedeute zwar noch nicht Sterilität, aber 93 % der Katalanen hätten Sperma von miserabler Qualität, soviel stehe zweifelsfrei fest.

    Schon vor sechs Jahren entdeckten Wissenschaftler, dass junge Katalanen das mieseste Sperma von ganz Spanien hätten, zusammen mit jungen Valencianern. Seitdem sei die Samenqualität aber nicht mehr verglichen worden.

    Fest stehe jedoch, dass jedes vierte Paar in Katalonien Hilfe bei der Empfängnis benötige, was an der schlechten Sperma-Qualität liege und dem immer weiteren Hinauszögern der Schwangerschaft durch die dann gar nicht mehr so jungen Katalaninnen, (die sich womöglich unterbewusst weigern, mit diesem Sperma-Schrott geschwängert zu werden „nos enganyen“?)

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  4. almabu sagt:

    Eigentlich müsste der Rest von Spanien die Katalanen still und heimlich ziehen lassen, damit die gar nicht erst auf die Idee kommen, ihren proportionalen Anteil am spanischen Territorium zu fordern!

    Katalonien umfasst ca. 16 Prozent der spanischen Bevölkerung und ca. 20% des spanischen BIP, aber nur 6,4% des spanischen Territoriums!

    Wenn man also argumentiert, dass alles Allen gehört zu gleichen Teilen, dann könnten die Katalanen auf die Idee kommen, das zweieinhalbfache der Fläche Kataloniens einzufordern? Mal sehen, wie wärs mit Valencia und den Baleareninseln oben drauf?

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  5. redds sagt:

    Und: Demokratie > „Unteilbarkeit Spaniens“. Angeblich darf die Verfassung von einem Tag auf den anderen geändert werden (Schuldenbremse), wenn die Märkte es für nötig halten. Eine parlamentarische Mehrheit hingegen hat keine Legitimation dafür.

    Dieses faschistische Demokratieverständnis kotzt mich an.

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    • almabu sagt:

      Da musst Du wohl etwas verwechselt haben? Eine parlamentarische Mehrheit zur Verfassungsänderung gibt es in Spanien derzeit nicht. Das katalanische Parlament, falls Du das gemeint haben solltest, darf über Dinge abstimmen, die in seiner Kompetenz liegen, mehr nicht. Die dürfen ja auch nicht rechtlich bindend über das Wetter in Frankreich abstimmen. Mach‘ doch mal den Vorschlag, Bayern solle ein Referendum über den Austritt aus Deutschland abhalten…

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  6. almabu sagt:

    Die katalanischen Propagandamedien TV3 und Catalunya Ràdio, die mit allen Mittel das Unabhängigkeitsprojekt in die Köpfe ihrer Zuschauer und -hörer hämmern wollen, haben zuletzt Gegenwind aus Madrid bekommen.

    TV3 zeichnet schon einmal Catalunya in die Karten im Studio-Hintergrund als eigenes Land, vergleichbar Portugal, in die Iberische Halbinsel ein. Kleiner Scherz, dieser Scherzkekse!

    Jetzt stellen sie für den Wetterbericht die sogenannten „katalanischen Länder“ exklusiv als Karte dar. Diese sind eine fragwürdige historische Fiktion bestehend aus der spanischen Autonomie Katalonien, der spanischen Autonomie Valencia, den Balearen-Inseln und dem nördlich der Pyrenäen gelegenen französischen Teil „Nord-Katalonien“. Mal sehen wie lange es noch dauert, bis sie die italienischen, griechischen und byzantinischen Dörfer, in denen einst Katalanen gesiedelt haben sollen, in die Karte aufnehmen?

    Madrid droht ihnen nun hohe Strafen an für Aussendungen von Ton und Bild ohne entsprechende legale Sendelizenzen. Da schreien die Katalanisten laut „Zensur“ und weichen ins Internet aus. Propagandist Homs sieht sogleich eine Attacke auf das Katalan, sein Chef Mas hämt „jetzt können sie nur noch das Internet abstellen“. Womöglich hat er mehr Recht, als ihm lieb ist?

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