Butaprä Norbert Lammert stellt Zwangsgebühren-TV in Frage!

Wegen der Quotenhörigkeit käme der Informationsauftrag zu kurz!

Da hat er ganz sicher Recht. Lammert ist ja für gelegentliche Geistesblitze und Anfälle von Humor als Beinahe-Alleinstellungsmerkmal im Parlament bekannt ;-))

Ob man durch die Alternative Privat-TV allerdings besser informiert  wird, das darf zu Recht bezweifelt und müsste erst noch erwiesen werden.

In dem Zusammenhang kann man nach dem Sinn und der Notwendigkeit von Werbeeinnahmen, der Grundlage der Quotenhörigkeit, sowie der Relation von Werbeeinnahmen und Zwangsgebühren fragen.

Einen m.E. ganz  wesentlichen Punkt allerdings erwähnte Lammert nicht, die Besetzung der Leitungsgremien der TV-Anstalten durch Politiker und Parteien.

Ein gewisser Grad der Verdummung des Publikums ist sicher politisch durchaus angestrebt und erwünscht.

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Eine Möglichkeit der Reform im Rahmen des existierenden Systems wäre es, Werbung künftig nur noch WÄHREND der Nachrichtensendungen zu schalten und den Rest des Programmes werbefrei zu halten. Das würde es dem Propaganda- und Werbemüden TV-Seher erlauben, durch Verzicht auf die garantiert informationsfreien Nachrichtensendungen sich gleichzeitig auch die Werbung vom Hals zu schaffen… nicht gut?

7 Responses to Butaprä Norbert Lammert stellt Zwangsgebühren-TV in Frage!

  1. Henner Dorthes sagt:

    Wer die Rundfunkgebühren in Frage stellt, dem wünsche ich demnächst viel Spaß, wenn es nur noch kommerzielles Idioten-Fernsehen und -Radio gibt. Manches mag man auch bei den Öffentlich-Rechtlichen kritisieren, ab zwischen Ihnen und RTL, SAT1, Pro Sieben und wie die Dreckssender alle heißen, liegen doch Welten. Ich finde, ARD, ZDF und Deutschlandradio bieten genug, um die 18 Euro zu rechtfertigen – und zwar für jeden Haushalt! Anders ist das nicht zu organisieren, wenn man öffentlich-rechtlichen Rundfunk haben will.

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    • HESSE sagt:

      „Wer die Rundfunkgebühren in Frage stellt…“

      Ich stelle sie in Frage.

      1. Selbstverständlich lässt sich der öffentlich-rechtliche Medienapparat prinzipiell anders (aus Steuermitteln) finanzieren!
      Privilegierte Sondergebühren nach Art der ÖR-Rundfunkgebühren stellen einen bedenklichen Präzedenzfall auch für andere Bereiche dar, in denen der Staat öffentliche Aufgabenerfüllung wahrnimmt und wahrzunehmen hat!

      2. Die Art und Weise der Gebührenerhebung ist einseitig auf die Befriedigung der „hehren“ finanziellen Ansprüche des öffentlich-rechtlichen Apparates ausgerichtet und spiegelt den „speziellen“ politischen Charakter wieder, von dem diese politisch bevormundeten Staatsmedien durchdrungen sind.

      3. Zur Höhe der Abgabe: Eine jährliche Gebühren-FORDERUNG von 216.- Euro pro Haushalt (18.- Euro mtl.) ist aberwitzig, wenn man bedenkt, dass ein zweistelliger Prozentsatz (?) der deutschen Haushalte überschuldet ist und viele Menschen darum kämpfen müssen, existentiellere Bedürfnisse „gebacken“ zu bekommen.
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      HESSE
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      • Henner Dorthes sagt:

        Wenn der öffentlich-rechtliche Rundfunk aus Steuermitteln finanziert wird, haben wir den Staatsrundfunk perfekt. 18 Euro im Monat als aberwitzig zu bezeichnen, finde ich aberwitzig. Okay, es ist nicht wenig, da sollte man über eine soziale Staffelung nach der Leistungsfähigkeit der Haushalte nachdenken. Werbung sollte man den Öffentlich-Rechtlichen verbieten.

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        • almabu sagt:

          Es sollte keine auf Haushalten basierenden Zwangsgebühren geben, die vollkommen unabhängig von der tatsächlichen Mediennutzung pauschal erhoben werden! Damit erübrigen sich auch die Staffelpreise. Werbung in öffentlich-rechtlichen zu verbieten würde ich bejahen, entweder oder!

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        • HESSE sagt:

          • Staatsrundfunk…

          („Loriot – Einseitige Berichterstattung“; 3.18 min.)
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          HESSE
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    • HESSE sagt:

      „Ärztlicher“ Warnhinweis:

      …Politische Sendungen fördern „schwere seelische Störungen“…

      („Sollen Hunde fernsehen?“; 1.57 min.)
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      HESSE
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      • HESSE sagt:

        Suchtverhalten…

        „…es ist auch nichts unbedingt im Fernsehen, was man sehen müsste!“
        „…es ist auch eine Unverschämtheit, was einem so Abend für Abend im Fernsehen geboten wird…“

        („Loriot – Fernseher“; 2.40 min.)
        .
        HESSE
        .

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