Spanische Aufklärung: Keine externe Kontenprüfung im Bárcenas Schwarzgeld-, Steuerhinterziehungs- und Korruptionsskandal der Regierungspartei PP!

„Leider, leider könnten die Bücher der PP nicht extern geprüft werden“, bedauerte die Hauptverantwortliche, die Generalsekretärin der PP Dolores de Cospedal, „und dies nicht etwas aus fehlendem politischen Willen. Nein, dieses Vorhaben sei aus verschiedenen Gründen unmöglich!“

Na, dann sind wir aber beruhigt! Ich Schaf hatte schon geglaubt, die von der PP wollen da was vertuschen!

Die drei berühmtesten Wirtschaftsprüfer KPMG, Price Waterhouse und Deloitte, hätten diese Aufgabe abgelehnt! Sie könnten diese Bücher nicht prüfen, da diese bereits vom staatlichen Tribunal de Cuentas geprüft und für gut befunden worden seien.

Eine erneute Überprüfung würde folglich eher als eine Kontrolle der Arbeit dieses Tribunal des Cuentas wirken und dies sei wirklich das Letzte, was diese privaten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften wollten!

Ausserdem habe das Tribunal de Cuentas bereits am 1. Juli 2011 verfügt, dass öffentliche Organe keine privaten Wirtschaftsprüfer zur Kontrolle ihrer Buchhaltung einsetzen dürften.

So haben alle Beteiligten, ausser dem spanischen Steuerzahler natürlich, einen Vorteil aus der verzwickten Lage gezogen. Die PP und ihre Konten bleiben, sagen wir mal, hübsch semi-transparent! Die staatlichen Prüfer bleiben unangefochten und die Privaten halten sich aus dem ganzen Schlamassel klug heraus…

Und so bleibt es denn vorerst bei den Worten von Dolores de Cospedal, die da behauptet, „die Buchführung der Partido Popular ist einzig(-artig*) und sauber!“

http://www.prensaescrita.com/adiario.php?codigo=S&pagina=http://www.elpais.com

*(Dass diese im wahrsten Sinne des Wortes „doppelte Buchführung“ einzigartig sei, das möchte ich zu gerne annehmen, allein mir fehlt der Glaube!)

2 Responses to Spanische Aufklärung: Keine externe Kontenprüfung im Bárcenas Schwarzgeld-, Steuerhinterziehungs- und Korruptionsskandal der Regierungspartei PP!

  1. Volksverdummung sagt:

    Kriminelle Nassauer, gefangen im eigenen Sumpf…

    1. „…Die drei berühmtesten Wirtschaftsprüfer KPMG, Price Waterhouse und Deloitte, hätten diese Aufgabe abgelehnt!“
    Dies sei „aus verschiedenen Gründen unmöglich!“

    WARUM wollen die „Berühmten“ diesen Auftrag angeblich nicht übernehmen?
    Hat sich die Generalsekretärin der PP von Roland Berger, oder vom ehrenwerten Nassauer Roland Koch beraten lassen?

    2. Seit wann ist die „PP“ ein „öffentliches Organ“?
    ———

    Der Sumpf MUSS trocken gelegt werden. Aber wenn eine „Angeklagte“ (die ist offenbar nur eine „Sumpfblüte“) die Kommentierung übernimmt, dann besteht nicht viel Hoffnung auf Besserung.
    Wer hat der Generalsekretärin der PP widersprochen? Was sagen die „öffentlichen Ankläger“, was sagt der Herr Barcenas dazu?

    Was das Volk davon hält ist wohl klar!
    .
    HESSE
    .

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    • almabu sagt:

      Die Dame wird nicht damit durchkommen! Sie plappert sich um ihren Kopf und ist als Bauernopfer der PP bereits eingeplant. Der Herr Bárcenas vollzieht immer nur einen einzelnen nächsten Schritt ganz so, als wolle er auf einen Deal mit der PP hinaus, indem er ihnen die Folterwerkzeuge zeigt. Gegen ihn und andere laufen ja verschiedene Anzeigen, die die PP jetzt zu bündeln versucht. Gelingt es ihr, dann hat sie ihre Vertuschungschance deutlich erhöht und die Regierung Rajoy ihr Leben verlängert.

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