Lac d’Annecy-Massaker: War’s der Schwager?

Der TELEGRAPH schrieb dazu, Haydar Thaher, 46 Sohn, der ermordeten Oma der überlebenden Kinder, Bruder der ermordeten Ehefrau und Schwager des ermordeten Saad al Hilli, habe eine Krankengeschichte mentaler Art. Er lebe normalerweise bei seiner Mutter in Stockholm und sei von den Nachbarn seit einem Monat nicht mehr gesehen worden. Schwedische Verwandte wähnten ihn in England.

Gerichtsakten eines Stockholmer Gerichtes zufolge sei er bei zahlreichen Anlässen festgenommen worden, wegen Drohungen und Gewalt gegen seine Eltern. Sein Vater starb im vorigen Jahr an Nierenproblemen.

Er wurde jedoch nie verurteilt, da sich seine Eltern weigerten gegen ihn auszusagen und statt dessen Hilfe für ihn forderten.  Sie hielten ihn für Schizophren, sagten dass er sie seit 2001 terrorisiere und praktisch täglich bedrohe. 2004 wurde aktenkundig, dass er seinen Vater anbrüllte, dass er ihn töten wolle und er nichts dagegen tun könne, bevor er ihn schlug.
2006 soll er seine Mutter geschlagen haben. Es ist nicht bekannt, ob nach dem Mann gefahndet wird.

Ein Psycho und Familienmitglied mit einem Register brutaler Gewalttaten würde natürlich vieles erklären. Er sollte auf der Prioritätenliste der Polizeien ganz oben stehen?

http://www.telegraph.co.uk/news/uknews/law-and-order/9539370/France-shooting-alleged-violent-past-of-son-of-Alps-murder-victim.html

Der Zustand der Achtjährigen habe sich inzwischen verschlechtert und es wird befürchtet, dass sie bleibende Hirnschäden davontragen könnte.

Arabische Medien sollen darüber spekuliert haben, ob Saad al Hilli etwas mit dem verschwundenen Vermögen von Saddam Hussein zu tun gehabt hätte… (Keine Quelle!)

Die französischen Ermittler gehen inzwischen von einer gezielten Attacke auf die al Hilli Familie aus und schließen Zufälle, wie gescheiterte Raubüberfälle nahezu aus.

Statt dessen dämpft der zuständige General-Staatsanwalt Eric Maillaud Erwartungen auf eine schnelle Lösung des Falles. Das könne Monate oder Jahre dauern, sagte er!

Besonders die irakische Spur interessiere die Strafverfolger.

Die Zusammenarbeit der Franzosen mit den Behörden in Baghdad sei schwierig, hiess es dazu.

http://www.independent.co.uk/news/world/europe/alps-murder-focus-shifts-to-familys-iraqi-origins-8131190.html

6 Responses to Lac d’Annecy-Massaker: War’s der Schwager?

  1. almabu sagt:

    Der mittlerweile berühmteste britische Ex-RAF-Radler von ganz Haute Savoie, hat endlich sogar einen Namen:

    In der BBC erzählte William Brett Martin, 53 seine Version der Geschichte und blieb dabei bei dem Allrad und dem Zweirad ohne diese näher zu präzisieren. Hier ist er:

    http://www.bbc.co.uk/news/uk-19587651

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    • Volksverdummung sagt:

      • FLUCHTFAHRZEUG(-E)…
      .
      Versuch einer vorläufigen Zusammenfassung bei „BBC News“:
      Leider lässt die Darstellung ausser Acht, dass viele Details keineswegs als gesichert gelten können!
      http://www.bbc.co.uk/news/world-europe-19506889
      ( „Q&A: Shootings near Lake Annecy, France“ (13. September 2012, last updated at 11:08 GMT )

      Im 5. Absatz, „Are there any clues as to the killer or killers?“, wird in der Zusammenfassung ERNEUT behauptet, dass es mehrere Zeugen gibt, die ein Fahrzeug gesehen haben wollen, das sich VOM TATORT (bzw. in dessen Umfeld) mit hoher Geschwindigkeit von dort WEG BEWEGT habe.
      Es sei offenbar das Fahrzeug gewesen, das der Brite (William Brett Martin) auch gesehen habe.
      Demnach sei das vierrädrige Fahrzeug grün, oder dunkelfarbig gewesen.

      ARTIKELZITAT:
      „Several witnesses reported seeing a car speeding away from the scene around the time the attack took place. According to the British cyclist, this was a „green or other dark-coloured four-wheel drive car“…

      Im Gegensatz zur Darstellung bei „BBC NEWS“ hatte der Brite William Brett Martin angegeben, dass er von einem Allradfahrzeug überholt worden sei, dass sich ZUM TATORT hin bewegt habe.

      Jetzt müßte man wissen, wo genau die Zeugen Ihre Beobachtungen jeweils gemacht haben. Dazu noch die Uhrzeit und die variierenden Angaben (Fahrzeugtyp, Farbe, Zahl der Insassen…). Dann müsste man ermitteln können, in welche Richtung sich die Täter weg bewegt haben…, falls es sich ggf. um die Täter gehandelt hat.
      .
      HESSE
      .

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      • almabu sagt:

        Immer gelassen bleiben, Hesse! Da stimmen viele Details nicht. Schlamperei, unterschiedliche Zeitphasen der Ermittlungen, abschreiben von alten Artikeln, etc.
        Mir scheint aber, dass das, was Du hier schilderst nicht stimmen kann:

        Entweder der Ex-RAF-Radler-Brite wurde von den Fahrzeugen ZUM Tatort HIN überholt wie er sagt, dann stimmen alle andere Aussagen nicht, von den abwärts, VOM Tatort WEG fahrenden Fahrzeugen, oder die Fahrzeuge hätten sich auf einem Weg parallel zu ihm bergabwärts bewegt und wären wieder auf die „Sackgasse“ (die keine ist!) gefahren, BEVOR sie die dicht hinter ihm bergauf wandernden drei Franzosen erreichten und passierten. Nur in diesem Fall wären alle Aussagen „subjektiv richtig“.

        Allerdings steht dagegen die Aussage des Handwerkers, der von seinem Standpunkt aus am Ende von Chevaline, vor Beginn der „Sackgasse“ keine Fahrzeuge – weder hinauf noch hinunter – fahren sah oder hörte?

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        • almabu sagt:

          Du siehst, das ist ein bisschen wie „stille Post“, das Kinderspiel. Je mehr Stationen eine Nachricht durchläuft, desto mehr verändert sie sich, je nach Standpunkt, Interessenlage, Akribie und Intelligenz der Beteiligten.

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  2. almabu sagt:

    Ein kleines Detail am Rande, das die Zerissenheit, die Entwurzelung dieser ursprünglich einmal irakischen Menschen dokumentiert:

    Saad al Hilli hatte einen UK-Pass. Seine Schwiegermutter einen schwedischen Pass und deren Tochter, Saads Frau hatte einen irakischen Pass.

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  3. Volksverdummung sagt:

    1. DER SCHWAGER…
    .
    Haydar Thaher (46), Sohn der ermordeten Oma, Bruder der ermordeten Ehefrau, Schwager des ermordeten Saad al Hilli, ein Onkel der Kinder.
    War´s der „böse, verrückte“ Onkel? Sehr gewagte These. Also wenn, dann nicht allein! Vielleicht als Auftraggeber eines Kommandos? War er in Frankreich unterwegs? Wann hat der Schwager mit seinem Schwager zuletzt telefoniert?

    „Schwedische Verwandte wähnten Ihn in England“. Hatte er Ihnen gegenüber denn die Absicht geäußert, dass er nach England wolle? War er vielleicht nicht öfters in England?
    Ist es möglich, dass er seiner Mutter (der ermordeten Oma) nachreiste?
    Gab es für den Besuch der Oma in England einen besonderen Anlass?

    Wurde der Campingurlaub (mit Oma!) wegen einer „befürchteten“ Ankunft des Schwagers (Onkel) kurzfristig geplant?
    Dahinter klebt dann jeweils ein „Rattenschwanz“ an weiteren Fragen…
    In Summe alles OFFENE Fragen, deren Antwort andere ERMITTELN müssen.

    2. ERMITTLUNGSERGEBNISSE UNTER „VERSCHLUSS“…
    .
    Es ist dennoch festzuhalten, dass die „Ergebnisse“ (???) der Ermittlungsarbeit am und um den Tatort herum, inklusive der Auswertung der unzweifelhaft vorhandenen Kommunikationsprotokolle weitgehend VERSCHLUSSSACHE geblieben sind!
    Ist das Teil der Fahndungsstrategie?
    Möchte man den oder die Täter in Sicherheit wiegen, um sie aus „Ihren Schlupfwinkeln“ hervorzulocken?

    3. „Das könne Monate oder Jahre dauern“…
    .
    Was hat den Staatsanwalt geritten, dass er NUR TAGE nach der Untat bereits damit beginnt, die Öffentlichkeit auf einen UNGELÖSTEN FALL einzustimmen?
    Das ist eher unlogisch.

    Es ist ja nicht so, dass den Ermittlern die Spuren oder Ermittlungsansätze fehlen würden! Im Gegenteil.
    Man muss sich eben daran machen und Alibis, Reisewege, Kontakte, etc. überprüfen. Das kann „Jahre dauern“, oder man stattet die Ermittler mit allen notwendigen KAPAZITÄTEN aus.

    4. Zainab al-Hilli…
    .
    „Der Zustand der Achtjährigen“ (die Presse gibt das Alter einmal mit sieben, oder mit acht Jahren an; The Independent: „seven-year-old Zainab al-Hilli) habe sich verschlechtert. Das ist eine Tragödie. Schon wegen der Schmerzen dieses Kindes sollten französische und britische Ermittler IHRE kleinkarierten Rivalitäten schnellstens begraben!

    „Tom in London“ (der 17. Kommentar) kommentiert im „Independent“:
    „OK here’s my theory: the family knew they were going to be shot. That’s why the bigger girl was pushed out of the car and told to run away, whilst the little one was told to hide under her grandmother’s long skirt. That’s as far as I can go.“
    QUELLE:
    http://www.independent.co.uk/news/world/europe/alps-murder-focus-shifts-to-familys-iraqi-origins-8131190.html

    Das hört sich wirklich plausibel an, kann aber auch nicht klären, ob sich Opfer und Täter gekannt haben.
    .
    HESSE
    .

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