Lac d’Annecy-Massaker: Warum mussten Familie al Hilli und Sylvain Mollier sterben?

Die Medien wenden sich beim Versuch im Falle der in Frankreich ermordeten Familie eine Erklärung, ein Tatmotiv zu finden, deren Vorgeschichte zu.

Die britische Daily Mail schreibt dazu, Saad al Hilli sei als Jugendlicher mit seinen Eltern aus Bagdad nach Großbritannien gekommen, als sein Vater, ein Fabrikbesitzer, mit der im Irak regierenden Baath-Partei zu der es familiäre Verbindungen gegeben habe, in Schwierigkeiten geriet.

Der junge Saad absolvierte eine sehr gute Ausbildung mit naturwissenschaftlich-mathematischem Schwerpunkt. Er bekleidete in den vergangenen zwanzig Jahren eine Reihe von Ingenieurs- und Informatik Jobs in der Luftfahrtindustrie. Er gründete 2001 eine eigene Computerdesign-Firma SHTECH Ltd., und war Geschäftsführer eine Luftbildfirma in Swindon.

2002 wurde er britischer Staatsbürger. 2003, als die Briten und die USA die Invasion des Irak begannen, wurde al Hillys 1-Million-Pfund-Anwesen von der britischen Spionageabwehr permanent überwacht und vermutlich auch abgehört, wie ein Nachbar, auf dessen Grundstück sich „die Spione“ damals zur Überwachung postierten, jetzt der Presse erzählte.

Saad al Hilli soll als Freelancer Aufträge für Satelliten- und Luftfahrtfirmen ausgeführt haben. Die Familie al Hilli galten als sehr freundliche, gut integrierte Nachbarn. Saad al Hilli war bekennender Radsportler und Badminton-Spieler.

Seine ebenfalls irakischstämmige Frau, eine schwedische Zahnärztin, lernte er in Dubai kennen. Die Familie soll auch in Frankreich, wo sie zum Zeitpunkt ihrer Ermordung Campingurlaub im Wohnwagen machte, Immobilienbesitz gehabt haben.

Mit diesem familiären und beruflichen Background war er für Geheimdienstkreise sicher eine interessante Zielperson zumal er sich dank seiner beruflichen und materiellen Unabhängigkeit relativ frei bewegen konnte.

Erste Spekulationen, es könne sich bei der Tat am Lac d’Annecy um eine Hinrichtung nach Art der bei Anschlägen ermordeten iranischer Wissenschaftler handeln, wurden zwar bereits im web geäussert, aber es gibt bisher keinerlei verlässliche Fakten in diese Richtung.

Das grausige Rätsel bleibt zunächst also weiter ungeklärt, wieso der oder die Mörder die Menschen kaltblütig mit einzelnen Kopfschüssen hinrichteten, aber einer Achtjährigen brutal den Schädel einschlugen und mit den restlichen 12 Schüssen* das Auto durchsiebten. Heute finden in Grenoble die Autopsien der Opfer statt. Bemerkenswert auch der Umstand, dass sich die Polizei bisher ausser Stande sah, Angaben zur Todesursache einer der Frauen zu machen…

http://www.dailymail.co.uk/news/article-2199513/French-shooting-Extraordinary-life-engineer-victim-centre-Alps-shooting.html

*Nachtrag: Am heutigen Nachmittag wurde von den Ermittlungsbehörden bekannt gegeben, dass die Polizei 25 leere Geschosshülsen, verteilt auf beiden Seiten des BMWs der Familie al Hilli, am Tatort gefunden habe. Diese Menge und deren Anordnung lassen auf mindestens zwei Täter schließen, die das Fahrzeug „in die Zange genommen“, von beiden Seiten gleichzeitig unter Feuer genommen haben. Möglicherweise waren zwei Pistolen unterschiedlichen Kalibers beteiligt, denn in einer früheren Meldung hatte es ohne nähere Erklärung geheissen, es sei Munition von 9mm ODER 7,65mm verwendet worden. Es müsste dann heissen 9mm UND 7,65mm Geschosse seien verwendet worden.

11 Responses to Lac d’Annecy-Massaker: Warum mussten Familie al Hilli und Sylvain Mollier sterben?

  1. almabu sagt:

    Englische Behörden sprechen derzeit mit dem Bruder des Ermordeten. Seit einem Erbschaftsstreit nach dem Tode des Vaters sollen die Brüder seit einem Jahr keinen Kontakt gehabt haben. Das Haus in Surrey wurde auf einen Wert von ca. 1 Million Euro geschätzt. Dazu sollen Immobilien in Spanien und Frankreich zum Erbe gehört haben.

    Gegen diese Spur spricht die kaltblütige und extreme Brutalität der Tatausführung. Ausserdem hätte der Bruder von der Existenz der Vierjährigen gewusst.

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  2. Volksverdummung sagt:

    Ich zitiere einfach mal Frau Fahmy.

    Monika Fahmy (Basler-Zeitung) referiert bezüglich der Begleitumstände der Untat ein MEHR als merkwürdiges Detail, unter Berufung auf „Dailymail.co.uk“ als Quelle. Ich konnte bei der „Dailymail.co.uk“ diesbezüglich aber NICHTS finden!

    Bin ich zu dumpf, um die Quelle v. Frau Fahmy zu finden, oder hat die „Dailymail.co.uk“ ihren Text zwischenzeitlich „ausgebessert“ (…umgeschrieben)? Wer kann mir helfen?

    Frau Fahmy schreibt (siebter Absatz, im Abschnitt „Satelliten und Computer-Design“):
    „Der mysteriöse Mord in Frankreich und die Herkunft und die Arbeit al-Hillis befeuern Spekulationen, wonach al-Hilli in einen Spionagefall verstrickt hätte sein können. Laut Dailymail.co.uk seien kurz nach dem Fund der Leichen am Tatort Mitarbeiter der britischen Botschaft gesehen worden, rund zwanzig Leute von «militärischem Aussehen»….“

    QUELLE:
    http://bazonline.ch/panorama/vermischtes/Ein-Tueftler-ein-brillanter-Denker/story/29518846
    Artikel: „Ein Tüftler, ein brillanter Denker“ v. Monica Fahmy (aktualisiert am 07.09.2012; 14.31 Uhr).

    „KURZ NACH dem Fund“? Wie kurz ist „kurz“? Eine Stunde, oder zwei Stunden, oder 6, 8, 10 Stunden?
    Haben die „Mitarbeiter“ im Gebüsch abgewartet? Oder sind Sie dem weinroten BMW hinterher gefahren? In freundlicher, oder in feindlicher Absicht?
    Waren die „Mitarbeiter“ bei der Untat zugegen, gegebenfalls auch als stille Beobachter?
    Wem gegenüber haben Sie ihre Identität preisgegeben? „Mitarbeiter der britischen Botschaft…rund zwanzig Leute“?

    Schade, dass Frau Fahmy nicht etwas DEUTLICHER wurde! Etwaige Verwechslungen von „Mitarbeitern der britischen Botschaft“ mit örtlichen Einsatzkräften sind, so kurz nach der Untat- wohl nahezu ausgeschlossen.
    Umso rätselhafter ist, wer der Presse gesteckt hat, dass „Mitarbeiter der britischen Botschaft“ vor Ort waren.
    Wenn es denn so gewesen ist.

    Noch etwas.
    Die Halteposition des BMW, neben der Straße, mit laufendem Motor und vertikal zur Straße, könnte darauf hindeuten, dass der Fahrer hier wenden wollte.
    Wurde ihm die Weiterfahrt durch ein Hindernis versperrt?
    Der Weg vom Campingplatz zum Tatort hin erscheint auch etwas ziellos. Was hatte der Familienvater im relativ abgelegenen Wald verloren?

    Wurde der Familienvater in eine Falle gelockt?
    Telefonisch und kurzfristig?
    Wurde sein Mobiltelefon gefunden? Das ist das Gerät, das im Normalfall sämtliche Telefonverbindungen AUTOMATISCH erfasst. Natürlich könnte auch die Telefongesellschaft behilflich sein, oder ein williger Geheimdienst…

    Die Reporter in England bleiben hoffentlich dran! Neben dem umfangreichen Text mit vielen Details: Fotos vom weinroten BMW im Wald und auch eine grobe Illustration des Streckenverlaufs vom Campingplatz zum Tatort:

    Vgl.:
    http://www.dailymail.co.uk/news/article-2198777/French-Alps-shooting-Police-question-Saad-Al-Hillis-brother-Zaid-inheritance-row.html
    .
    HESSE
    .

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    • almabu sagt:

      Der ermordete Saad al Hilli, der schon öfter in der Gegend Urlaub machte (gleicher Campingplatz!) und der den Weg womöglich kannte, ist wissentlich in eine in drei Sprachen (D/E/Fr) ausgeschilderte Sackgasse gefahren, die an einem Waldparkplatz endete, von wo nur Pfade weiterführten, die lediglich zu Fuß, mit dem Fahrrad oder vielleicht einem Motorrad(?) zu benutzen waren.

      Der Täter (es wurde nur eine Waffe benutzt!) hatte entweder das Magazin gewechselt oder eine Maschinenpistole (bis zu 30 Schuss!) verwendet, denn er hatte 25mal geschossen. Letzteres spräche allerdings gegen die These, dass er die Achtjährige aus Munitionsmangel zu erschlagen versuchte?

      Der in Frankreich lebende Ex-Royal-Airforce Radler, anscheinend der einzige Mann ohne Namen in diesem Fall, der nur Minuten nach der Tat an den Tatort gelangte, sagte bei der Polizei aus, ein dunkelgrüner Allradfahrzeug, gefolgt von einem Moped(?) sei ihm mit hoher Geschwindigkeit von oben entgegen gekommen. Die Dorfbewohner sprachen allerdings von einem weissen Allradfahrzeug? Hier gibt es eine Diskrepanz!

      Die Sackgasse, d.h. die Straße die zum Tatort führte, ist laut den Schildern 3km weit befahrbar. Der Brite sagte, er sei beim Aufstieg von dem später getöteten französischen Radler Sylvain M. überholt worden. Angenommen, der Franzose überholte den Briten gleich am Anfang der Strecke mit einer Geschwindigkeitsdifferenz von 20km/h, was mir als mögliches Maximum erscheint, und der Brite fuhr mit 10km/h, der jüngere(?) Franzose mit 30km/h den Berg hoch, dann wäre der Franzose nach 6min am Tatort gewesen. Der Brite wäre zu diesem Zeitpunkt noch 2km davon entfernt gewesen. In jedem anderen Fall (späterer Überholzeitpunkt, geringere Geschwindigkeitsdifferenz) wäre er wohl bedeutend näher am Tatort gewesen und hätte in dem Tal die Schüsse hören müssen und als Ex-Militär eigentlich deuten können müssen? Er muss als Zeuge für die Täter also ähnlich bedrohlich gewesen sein wie der Franzose? Auch wenn er vielleicht nichts gesehen hat, würde er die Tat doch in wenigen Minuten entdecken und ihnen damit die Flucht erschweren? Warum schossen sie (die im grünen Allradler, oder der auf dem Moped) nicht auch auf ihn?
      Womöglich waren dieser Wagen und das Moped auch Augenzeugen in panischer Flucht und der oder die Täter flüchtete/n über die Pfade bergaufwärts?

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      • Volksverdummung sagt:

        …HINWEISSCHILD
        Das Hinweisschild, das in drei Sprachen ausdrücklich auf die Sackgasse verweist, hätte man im Vorfeld der Untat unkenntlich machen, umdrehen, oder auch nur abdecken können. Wenn man Al-Hilli bewusst und geplant in diese FALLE locken wollte, dann hätte ein professionelles Killerkommando wahrscheinlich an dieses Detail gedacht.
        Ob die Spurensicherung auch an dieses Schild gedacht hat?

        …GERÄUSCHPEGEL
        Ein Experte müsste beurteilen können, ob man eventuell schallgedämpfte Mordwerkzeuge benutzt haben könnte. Ich kann das nicht.
        Dann hätte der britische Radler und Ersthelfer möglicherweise wirklich nichts hören können…

        Deine Überlegungen und Berechnungen bezüglich der beiden Radfahrer finde ich über alle Maßen (!) scharfsinnig. Da muss man erst mal drauf kommen!
        Bei einem Tempo von 10 km/h benötigt man für 3 km 18 Minuten, bei einem Tempo von 30 km/h 6 Minuten. Wenn es dieses Szenario gegeben haben sollte, dann hätte der Brite noch 12 Minuten Fahrzeit, oder 2 km, bis zum Tatort benötigt, während das Gemetzel im Gange war.

        …ALLRADFAHRZEUGE; DISKREPANZEN?
        Die Insassen des Wagens und der Mopedfahrer, deren Fahrzeuge der Brite zumindest beschrieben hat, sind offensichtlich als Tatbeteiligte äusserst verdächtig. Wenn ich es richtig verstanden habe, entfernten Sie sich auf der Sackgasse vom Tatort weg.

        Bei einer professionellen Untat, ausgeführt von einem TEAM von Profikillern (aber wohl eben keine „Mafiosi“) ist es wahrscheinlich, dass MEHRERE ALLRADFAHRZEUGE in die Mordaktion eingebunden waren und sich auf unterschiedlichen Fluchtrouten von der Umgebung des Tatortes entfernt haben (es müssen nicht alle Fahrzeuge direkt am Tatort gewesen sein).
        .
        HESSE
        .

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        • almabu sagt:

          (Anmerkung almabu: Beispiel gilt nur bei dieser Fahrstrecke und Geschwindigkeitsdifferenz! Wenn der getötete französische Radfahrer später überholte, also weniger Reststrecke zu fahren blieb, und wenn/oder die Geschwindigkeitsdifferenz geringer war, was wahrscheinlicher ist, dann war der Vorsprung, der zu seinem Tod führte geringer, die Eintreffzeit des Briten nach der Tat kürzer)

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    • z3001x sagt:

      @Volksverdummung
      Der dailymail-Artikel, wo die Rede von den zwanzig „militärisch“ wirkenden Mitarbeitern der Britischen Botschaft die Rede ist, die sich am Tatort eingefunden hätten ist dieser:

      http://www.dailymail.co.uk/news/article-2199670/Saad-Al-Hilli-shooting-French-Alps-Was-hitman-Each-British-victims-shot-TWICE-cyclist-witness-FIVE-times.html

      Allerdings klingt es da nicht mehr so myteriös, sie warn „“studen“ spätger dort, nachdme sie über frz Innenministeium informiert wurden, dass Briten erschossen wurden>:

      “ Intelligence officers from the British Embassy in Paris are said to have been at the scene of the murder hours after it happened.

      They were tipped off by contacts in the French Interior Ministry as soon as the identity of the car’s owner was confirmed. According to the French TV station Demain, locals described embassy staff as being ‚military types‘ and numbering around 20.“

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      • almabu sagt:

        Das „French Alps Killing“ oder das „Lac d’Annecy Massaker“ sind auch fast vier jahre nach der Tat ein unaufgeklärter Klassiker, der in den Medien immer mal wieder auftaucht. Je länger die Tat her ist, desto weniger schert man sich in der Berichterstattung um die damalig bekannt gewordenen Details, die Menschen sind halt vergesslich, oder man hat und damals – oder jetzt – einfach „gequirlten Scheiss'“ erzählt?
        Damals dominierte die „durchgeknallter Einzeltäter Theorie“, der mit einer historischen Luger P08 Pistole der Schweizer Armee, mehrmals nachladend, die Al-Hillis und den Radfahrer Molier erschoß.
        Es sollte für die Gerichtsmedizin und die Kriminalistik doch leicht überprüfbar sein, ob aus einer oder aus mehreren Waffen geschossen wurde, damals im Wald bei Chevaline?

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  3. almabu sagt:

    Hier werden eine Fülle von Informationen und Details munter von verschiedenen Medien veröffentlicht, die manchmal mehr zur Verwirrung als zur Lösung beitragen.

    Ein Beispiel: Der LE PARISIEN, der von Anfang an sehr ausführlich berichtete, schreibt auf einmal von FÜNF Toten des Massakers, bisher waren es stets vier?

    „…Hier soir, les autopsies des cinq victimes de la tuerie de la Combe-d’Ire se sont poursuivies fort tard à l’Institut médico-légal de Grenoble (Isère)…“ und weiter, dass die 25 Schüsse aus EINER Waffe abgegeben worden seien. Der Täter muss also rund um das Auto herumgegangen sein, hineingeschossen haben und das Magazin seiner Pistole gewechselt haben,

    „…Pas moins de 25 douilles ont été retrouvées autour et dans la voiture. Selon nos informations, la même arme aurait été utilisée pour perpétrer cette tuerie, comme tendent à le montrer les premiers rapports balistiques…“

    http://www.leparisien.fr/faits-divers/videos-chevaline-la-meme-arme-aurait-servi-a-la-tuerie-de-haute-savoie-08-09-2012-2155727.php

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  4. Volksverdummung sagt:

    1. Es wurde jetzt -doch- bekannt gegeben (!), dass man 2 Mobiltelefone im BMW gefunden hat, die derzeit von Spezialisten ausgewertet werden…

    2. Al-Hillis Bewegungsprofil wurde offenbar bei „Google Circles“ (Netzwerk v. GOOGLE) permanent mitprotokolliert (ggf. via Mobil/Smartphone). Ich setze das voraus, auch wenn die englische Zeitung („dailymail.co.uk“) formuliert, dass ER seine Bewegungen aufgezeichnet habe!
    Al-Hilli war -offenbar- angemeldeter Nutzer des Netzwerks.
    (…das Zitat lautet: „The Mail on Sunday can reveal that Mr Al-Hilli subscribed to the Google Circles social networking website, where he recorded his own movements.“)

    3. Die englische Presse berichtet, dass Saad Al-Hilli insgeheim -„on a secret contract“- für einen europäischen Rüstungskonzern gearbeitet hat. Gemeint ist niemand anderes als EADS, die die SSTL (Surrey Satellites Technology Limited), Al-Hillis Arbeitgeber, bereits 2008 übernommen habe.

    Es wird explizit darauf verwiesen, dass EADS für Kunden in Russland, China und den USA in der Satellitenentwicklung tätig ist, für Kunden, die über ein „Auge“ am Himmel zu verfügen wünschen, sei es für kommerzielle, zivile, oder nichtzivile Zwecke.
    In diesem sensitiven, auch sicherheitspolitisch relevanten Bereich habe Al-Hilli für EADS an einem Geheimprojekt mitgearbeitet.

    Claude Moniquet, der Direktors des ESISC (European Strategic Intelligence and Security Centre) in Brüssel, beschreibt die Erforschung u. Entwicklung von Satelliten- und Drohnentechnologien „als Wissenschaft, die an den Grenzen des technisch Machbaren operiert“ (frei übersetzt), und als Teil eines Multi-Milliarden-Marktes.
    (…Zitat v. Claude Moniquet: „Satellite technology, along with drone technology, is the new frontier of science and a market which is worth billions of pounds.“ )

    4. …vorläufiges Fazit:

    Ok. Wenn ALLE staatlichen -u. geheimdienstlichen- Stellen in Frankreich u. England daran interessiert sind, diesen Mord aufzuklären, dann wäre dies das geringste Problem!
    Ich sehe nicht, dass ALLE dieses Aufklärungsbedürfnis teilen. Von den „Diensten“, die gewiss nicht „blind“ und „taub“ gewesen sind (!), haben die polizeilichen Ermittler offenbar keine zielführenden Hinweise erhalten!

    ———–
    QUELLE:
    http://www.dailymail.co.uk/news/article-2200388/Did-French-Alps-murder-victims-secret-work-space-satellite-contract-make-prime-assassination-target.html
    ARTIKEL:
    „Did French Alps murder victim’s secret work on space satellite contract make him prime assassination target?“, v. Robert Verkaik, Dennis Rice u. Nick Constable, (PUBLISHED: 21:04 GMT, 8 September 2012; UPDATED: 11:16 GMT, 9 September 2012).
    .
    HESSE
    .

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    • almabu sagt:

      Es werden jetzt anscheinend deutlich weniger Infos an die Presse weitergegeben, als in den ersten Tagen. Die Wende setzte am vergangenen Samstag ein, als zur Obduktion, zur verwendeten Waffe (vermutlich eine tschechische 7,65mm Scorpion Maschinenpistole aus den 60er Jahren, die allerdings nur über ein zwanzig Schuss Magazin verfügte!) zur verwendeten Munition (7,65mm oder 9mm) , ein, zwei, mehrere Kaliber, ein zwei, mehrere Täter, die genauen Todesursachen speziell der alten Dame aus Schweden, keine offiziellen Angaben mehr gemacht wurden.
      Man weiss sowieso nie, woher neue Infos stammen und wie seriös diese einzuschätzen sind. Es wird einfach auch mit heisser Nadel gestrickt und geschlampt. Plötzlich waren es dann wieder fünf Tote und die Spekulation beginnt erneut ins Kraut zu schiessen. Der französische Staatsanwalt hat den Briten die Info-Leaks vorgeworfen, während die Briten den Franzosen „mauern“ unterstellten, um die allgemeine Gefahr für Briten in Frankreich herunterzuspielen. Es wird von allen Seiten wild spekuliert, auch von mir!
      Die Telefonspur ist sehr interessant. Wenn es aber wirklich in die Geheimdienst-Richtung gehen sollte, dann wird man nur dann weiteres hören, wenn es die Richtigen, „die Bösen“ waren!

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  5. almabu sagt:

    NEUES zum Lac d’Annecy-Massaker:

    Haus der al Hillis und Zufahrt teilweise geräumt. Unmittelbare Nachbarn evakuiert. Bombenentschärfer bzw. Sprengstoffspezialisten vor Ort. Es seien potentiell explosive Substanzen gefunden worden.

    Die ältere Schwedin wurde als die Großmutter der Kinder in mütterlicher Abstammungslinie identifiziert.

    Alle 25 gefundenen Geschosshülsen sind vom Kaliber 7,65mm. Die Rekonstruktion der Tat lässt auf mehr als einen Schützen schließen.

    http://www.leparisien.fr/faits-divers/chevaline-la-femme-agee-tuee-est-la-grand-mere-maternelle-10-09-2012-2158266.php

    http://www.guardian.co.uk/world/2012/sep/10/french-alps-shootings-evacuate-neighbours

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