Röttgen bedauert live im TV, dass der Wähler die Wahlen entscheidet und nicht die CDU!

Ohne Worte. Der Mann spricht für sich selbst. Jetzt versucht er in seiner Panik Merkel ins sinkende Boot zu holen. Mir soll’s recht sein…

4 Responses to Röttgen bedauert live im TV, dass der Wähler die Wahlen entscheidet und nicht die CDU!

  1. Na ja, ich dachte automatisch, das ist Ironie, und Ironie war’s ja wohl – eigentlich ganz gut gelungene Ironie, nämlich die, mit der man sich selbst auf die Schippe nimmt –

    – mal vorausgesetzt, der Röttgen sitzt mit dir und mir im Wohnzimmer und wir drei unterhalten uns ganz entspannt über seine problematische Kandidatur.

    Im Fernsehen und im Wahlkampf und wenn man Spitzenkandidat ist, darf man sich so eine Ironie nicht erlauben.

    Schade, eigentlich.

    Mir ist er sympathischer geworden.

    Einer, der die Demokratie in Frage stellt, würde das, wasRöttgen es gesagt hat, NIE sagen!

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    • almabu sagt:

      Leo, das war insgesamt kein guter Auftritt von Röttgen! Zunächst nimmt er weder die Zuschauer noch den Interviewer ernst, als er mit (ebenso misslungenen) flotten Sprüchen versucht, der Frage auszuweichen, warum er nach verlorener Wahl nicht als Oppositionsführer in Düsseldorf bleiben will. Dadurch verstolpert er sich ins eigentliche Verhängnis, dass ich als zutreffendes Bild seines Denkens und keinesfalls als Ironie verstehe. Der Typ ist über den störrischen Wähler ja fast beleidigt! Er bietet eher ein Bild der Hilflosigkeit als das eines ironischen Spötters! Dazu kommt – nicht als Teil seines Interviews – sein Versuch Merkel mit ins Boot zu holen, indem er die NRW-Wahl zur Abstimmung über Merkels Politik erklären will, offenbar ohne Absprache, daher der Ärger in der Union…

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  2. Klar, er hat sich nicht wohl gefühlt in seiner Haut, er war nicht so richtig er selbst. Seine ganze Kandidatur ist ein Versehen. Die NRW-CDU hätte seinerzeit den Laschet als Vorsitzenden nehmen müssen – jemanden, der NRW als Zentrum seiner Ambitionen sieht. Nicht einen Möchtegern-Bundeskanzler (in spe).

    Die vorgezogene Neuwahl in NRW hat den Röttgen auf dem falschen Fuß erwischt, der Mann hat es bisher nicht geschafft, wieder auf beide Beine und zu einem stabilen Stand zu kommen.

    Er hat ein Lehrstück geliefert dafür, wie man es nicht machen darf.

    Röttgen will Bundeskanzler werden. Irgend wann mal. Er ist ja noch ziemlich jung. In der für ihn überraschenden NRW-Situation hätte er nun zwei vernünftige Optionen gehabt:
    a) für 4 Jahre ganz nach NRW, auch als Opposition;
    b) den Laschet bitten, die Spitzenkandidatur zu übernehmen – und bei nächster Gelegenheit den Landesvorsitz auch.

    Röttgen hätte mit a) und b) seinem Ehrgeiz mehr gedient als mit seiner halben Kandidatur fürs Ministerpräsidentenamt. Die 4 Jahre, die er in der NRW-Opposition verloren hätte, verliert er jetzt auf unangenehmere, nachhaltigere Weise.

    Im übrigen halte ich den Röttgen für einen „guten“ CDU-ler. Relativ (!) sozial und ökologisch aufgeklärt, relativ liberal, dazu sehr intelligent. Ein urbaner CDUler, kompromissfähig in Richtung rot und grün.

    Insofern finde ich es schade, dass er sich selbst die Karriere vorerst einmal vermasselt hat.

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