Damals, als Technik noch schön sein musste!

Am Wochenende war ich mal wieder in Hamburg, im alten Elbtunnel. Seine Schönheit – konserviert aus einer längst vergangenen Zeit – ist immer wieder verblüffend:
Stählerne Schönheit aus Trägern, Stützen, Stürzen, Aufzügen, Gewichten, Stahlseilen, Netzen, geheimnisvollem Dämmerlicht und Fliesen an den Wänden.

Eigentlich ein schlichter Funktionsraum: Ein rund 20 Meter in die Erde hinabgetriebener kreisrunder Schacht mit gekachelten Wänden. Angefüllt mit stählerner Technik vom Feinsten…


Ein Hauch von Jugendstil und Treppen, die sich wie Efeumusik an den Kesselwänden hinaufranken.

Schnellen Schrittes durcheilen die Menschen die schmale Fünfhundert-Meter-Röhre, fokussiert durch das Licht und die Fahrbahn, dem hell-schimmernden Tageslicht am Tunnelende entgegen. Immer gewiss der 13 Meter, kalten, schmutzigen Elbwassers über den Köpfen! Man ist schließlich kein Fisch, oder?

2 Responses to Damals, als Technik noch schön sein musste!

  1. taktgefuehle sagt:

    Ach ja der Elbtunnel. Als Hamburgerin hoert man natuerlich gerne wie sich jemand fuer die schlichte „staehlerne Schoenheit“ an unserem wunderbaren Hafen begeistert.

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  2. Inch sagt:

    wirklich wunderschön!

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