Die „Gorch-Fuck“ stilllegen und ein Museum daraus machen!

Für moderne Marineoffiziere werden sicher andere Anforderungen benötigt also diese „Seefahrt-muss-hart-sein“ Schleiferei? Ja, in der „guten alten Zeit“, da hätte man Meuterer gleich standrechtlich erschiessen lassen oder wenigsten kielholen können, aber heute brechen die Weicheier in der Marineführung (sind wohl selbst nicht auf der „Gorch Fuck“ gefahren, die Jungs, wa?) gleich die ganze Ausbildung ab und lassen die Stammbesatzung in einem brasilianischen Hafen vergammeln, bei Samba und Caipirinha und so…

Den Teamgeist, der da durch Schleiferei gebildet werden soll, den können die Kadetten auch auf Segeljollen in der Kieler Bucht ausbilden, ganz ohne Druck und Zwang…

Von den „Helden“ aus Buchheims millionenfach verkauften U-Boot-Sagen ist sicher keiner auf der „Gorch Fuck“ gesegelt, womit im Umkehrschluss der Beweis erbracht wäre, dass man auch ohne Segelschulschiff ein Team bilden und Teamfähigkeit lernen kann.

Wenn die Begründung der Schleifer stichhaltig wäre, dann müsste wohl jeder Offiziersanwärter*, jeder Waffengattung auf dem Foltersegler bis zum Kotzen in die Wanten klettern?

*(Nur unser Verteidigungsminister, der FvuzG, musste nicht, denn er hat es nicht bis zum Offiziersanwärter geschifft!)

7 Responses to Die „Gorch-Fuck“ stilllegen und ein Museum daraus machen!

  1. Sepp Aigner sagt:

    Die Gorch Fock museisieren (? gibts das Wort ?) und den zugehörigen Minister kielholen – das wär ein alternativlos schönes Programm !

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    • almabu sagt:

      Es gibt heute absolut keinen ersichtlichen Grund mehr diese Schinderei und den Unsinn als „Ausbildung“ und notwendig zu erachten! Als Frau würde ich übrigens dagegen klagen, mit guten Aussichten, vermutlich?

      Panzerfahrer werden auch nicht zuerst als Kavalleristen ausgebildet!

      Flieger müssen sich nicht mit umgeschnallten Vogelschwingen in Ulm von der Donaubrücke stürzen!

      U-Bootfahrer sind in punkto Teamfähigkeit und Kameradschaft auch nicht auf das Sklavenschiff angewiesen.

      Der Segel-Mist ist teuer, vermittelt ein falsches Bild und Werte von Vorgestern!

      Der Minister, der FvuzG, hat als Ex-Gebirgsjäger Teamfähigkeit, Führungseigenschaften und Kameradschaft sicher auch ohne „Gorch-Fuck“ vermittelt bekommen?

      Die FDP-Führungskraft Niebel, „der mit dem Käppi auf dem Bluthochdruck“, hat als Ex-Fallschirmspringer auf der Schwäbischen Alb entsprechenden Eigenschaften, so er sie denn besitzt, auch ohne Gorch Fock vermittelt bekommen!

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  2. zdago sagt:

    @stilllegen
    kommt darauf an, welche Aufgaben man ihnen zumißt.
    Als gesichtslose Totschläger kommen sie auch ohne aus – das ist richtig. Das ist die heutige Auffassung in der freien Marktwirtschaft – was in erster Linie bedeutet, seine Macht frei auszuleben und andere Menschen nur als Nutzobjekte sieht.
    Die alte Forderung war allerdings erst einmal ein mit Wind, Wetter und Meer vertrauter Seemann und Vertreter seines Landes, der auch den Kampf auf See beherrscht – und dann ist das Element Segelschulschiff ein nützliches Element.
    Es geht hier um Weltanschauung gegen Gewinnmaximierung!
    mfg zdago

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    • almabu sagt:

      Die USA unterhalten die größte Marine der Welt. Die Briten die traditionsreichste und womöglich die Beste! Beide Länder, sowie die meisten anderen weltweit, unterhalten keine Segelschulschiffe! Will denn hier jemand ernsthaft behaupten, die Angelsachsen wären schlechtere Seeleute als die Deutschen?

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      • zdago sagt:

        ach ja – ob die Amis jemals und die Engländer heute noch gute Seeleute sind, sei einmal dahingestellt.
        Das diese aber ein gedankenlos mordendes Gesindel sind, kann jeder selbst nachvollziehen. Die Selbstverständlichkeit, wie diese Leute auf Bankiersbefehl zur Gewinnmaximierung von Banken und Konzernen rund die Welt morden, ist schon einzigartig.

        Ansonsten halte ich die Erfahrung eines Segelschiffes für maritime Offiziere auf jeden Fall als die Ausbildung im Waterbording eines US-Offiziers!
        mfg zdago

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    • almabu sagt:

      Wenn man bedenkt, dass die BW heute noch rund eine Viertelmillion Soldaten hat. dann sind drei jetzt bekannt gewordenen Vorfälle nicht extrem viel. Es ist aber extrem, wie damit umgegangen wird: Es gibt immer das Muster der Vertuschung und grundsätzlich nur das einzuräumen, was bewiesen werden kann. So handeln sonst nur abgebrühte Kriminelle…

      Im Falle des „friendly fire“ auf den Kameraden bleibt die Frage, ob wir nach Eigenfehler, dann Fremdversagen irgendwann auch noch die Variante Streit unter Kameraden, also Totschlag oder gar Mord erleben müssen?

      Zur „Gorch-Fuck“ und den angeblich Charakterstiftenden Männlichkeits-Ritualen an Bord, meine Frage an die „Ex-Fucker“, ob es zutrifft, dass Neulinge stets in der Dusche die Seife aufheben mussten, so wurde es dem jetzt betroffenen Soldaten ja erzählt?

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  3. pig cheney sagt:

    man sollte die Banker die der Welt die größte Finanzkrise seit dem Krieg beschert haben, zwingen 20 Jahre lang auf der Gorch Fuck jeden Tag mindestens 3 mal in die Mastspitze zu klettern! Wer sich weigert wird über Bord geworfen!

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