Säuft Barcelona sich zu Tode?

25. September 2021

Der Anarcho-Bürgermeisterin von Barcelona aber auch den Symbol-Politikern der mittlerweile unter sich „Spinnefeind“ koalierenden katalanischen Separatisten ist eines Gemein. Sie richten zusammen eine einstmals wirtschaftlich und kulturell, aber auch touristisch nahezu einmalige Stadt und Region zu Grunde.
Daran ist aber nicht „Das böse Spanien“, „Madrid“, schuld, sondern der rassistische, engstirnige, katalanische Nationalismus aus den letzten hundert Jahren, aber ganz speziell der seit Jordi Pujol, einer politischen Figur, die wegen ihrer klein-untersetzten Figur und bei Bedarf vorhandenen Freundlichkeit sehr lange Zeit unterschätzt wurde.

Fazit: Die Anarcho-Bürgermeisterin und die CAT-SEP-Generalität blockieren sich gegenseitig und Barcelona und sein Großraum verfallen rapide. Die Regierung des Pedro Sanchez macht sich dabei gerne zum Komplizen, wenn es sie dadurch nur einen Tag länger an der Macht hält.

Der neueste Hit in Corona-Zeiten sind Massenbesäufnisse von bis zu 40.000 meist eher jugendlichen Menschen, erst am Stadtstrand und mittlerweile zunehmend an jeder Stelle und aus jedem Anlass. Dabei kommt es zu Sachbeschädigungen, Plünderungen und Gewalttaten gegen andere Menschen.

Dabei gibt es dann schon mal rund 50 leicht-, mittel- und schwer Verletzte Menschen und immerhin 20 Festnahmen. Generalitat und Rathaus geben beide den diversen lokalen und nationalen Polizeien die Schuld an den Exzessen und vergessen dabei „ganz doll“, daß sie diese Institutionen konsequent und kontinuerlich geschwächt haben und die eigene Aufsichtspflicht mangels Willen und Kompetenz nicht ausgeübt haben.

Wirtschaft, Tourismus und internationale Institutionen ziehen daraus ihre Konsequenzen und gehen…

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https://mail.google.com/mail/u/0/#inbox/FMfcgzGljvVHvNlQNjzVBNKGNLBQGfDt


Hurra, hurra, das Puigdemont ist wieder da!

24. September 2021

Was war es doch ruhig um es geworden, das Beatlemähnige Symbol des virtuellen, sekundenlangen katalanischen Separatismus. Er saß in seinem Exil im belgischen Waterloo und keiner wollte mehr von ihm wissen. Seine separatistischen Koalitionsfeinde von der ERC machten in der nordostspanischen Autonomie Katalonien „ihr Ding“, ganz ohne ihn zu fragen und sprachen sogar symbolisch mit ihren „quasi natürlichen Todfeinden“ aus Madrid, der spanischen Regierung. So konnte es nicht weitergehen!

Also stieg er in einen Flieger, der ihn auf die schöne Insel Sardinien brachte, ins Nordwest-sardinische Alghero, einer alten Exklave des ehemaligen, untergegangenen katalanischen Weltreiches. Kaum aus dem Flieger gestiegen, wurde er von der italienischen Polizei festgenommen. Angeblich wegen eines vorliegenden europäischen Haftbefehls gegen ihn, wegen seiner (symbolischen?) Sekunden-Unabhängigkeitserklärung Kataloniens von 2017 und dann sollen da auch Gelder in Millionenhöhe, öffentliche Mittel halt, missbraucht worden sein? Ist doch vollkommen unglaubwürdig, können diese Augen lügen und/oder betrügen?

Nein, NEIN und nochmals N E I N schrie da sein Anwalt! Diesen Haftbefehl gäbe es doch gar nicht mehr, er sei zurückgezogen/erloschen/ungültig seit der Aufhebung seiner Immunität als Mitglied des Europaparlamentes. Spanier, Italiener, Franzosen sehen das offenbar anders? Das übliche Chaos, das ihn umgibt halt! Das hatte IHM, das hatte UNS so gefehlt? Schauen wir mal, wie es weitergeht mit dem Karle Putschdämon…


AUKUS: Frankreich ruft Botschafter zurück!

18. September 2021

Wegen der Ernsthaftigkeit dieser Angelegenheit hat Frankreich offiziell seine Botschafter aus den USA und Australien (aber anscheinend nicht aus dem UK?) zu Konsultationen zurück gerufen!

https://twitter.com/Ph_Etienne/status/1438973623784681472?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1438973623784681472%7Ctwgr%5E%7Ctwcon%5Es1_c10&ref_url=https%3A%2F%2Fwww.lefigaro.fr%2Finternational%2Fcrise-des-sous-marins-paris-rappelle-ses-ambassadeurs-aux-etats-unis-et-en-australie-20210917
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Die USA meinen, man könne ja am Rande der UN-Generalversammlung in der kommenden Woche in New York darüber UND über andere Sachen reden. Na, dann is ja gut…

https://twitter.com/StateDeptSpox/status/1439027696730845184?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1439027696730845184%7Ctwgr%5E%7Ctwcon%5Es1_c10&ref_url=https%3A%2F%2Fwww.lefigaro.fr%2Finternational%2Fcrise-des-sous-marins-paris-rappelle-ses-ambassadeurs-aux-etats-unis-et-en-australie-20210917
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Interessant, wie oben schon erwähnt, daß ausgerechnet der mehr oder weniger unberechenbare BREXIT-Boris Johnson verschont zu werden scheint und dessen Französischer Botschafter nicht über die EU-Aussengrenze Ärmelkanal zu Konsultationen nach Paris zurückgerufen wird?

Gruselig zum Teil auch die Leserbriefe in französischen Medien zum Thema, die sich nicht nur gegen die drei AUKUS-Beteiligten, sondern auch gegen die angebliche deutsche Dominanz in der EU und gegen die NATO richten. Wenn EU und NATO zerbröseln, welche Staaten freuen sich dann wohl besonders toll? (Bei dem Thema könnten am Ende Putin und BREXIT-Boris gar in einem Boot sitzen? ( ENDE Verschwörungstheorie!)


https://www.lefigaro.fr/international/crise-des-sous-marins-paris-rappelle-ses-ambassadeurs-aux-etats-unis-et-en-australie-20210917?utm_source=CRM&utm_medium=email&utm_campaign=%5B20210917_NL_ALERTESINFOS%5D&een=c07d50fdca8395233c78eff3b69d0b08&seen=2&m_i=jby9fWtFnEd%2B7lEodljoPCdPDtHzNP7s_PIU3k9_3Fq73Wz7BCgGPeS_zZye35WVKaWpqlllM6c4CuTgVeyGjBaDALiecck%2Bjm


AUKUS, special relations von USA, UK und Australien!

16. September 2021

Mixt sich aus der Unzufriedenheit der USA mit den NATO-Beiträgen der Europäer, speziell der Deutschen, einer gewissen NATO-Müdigkeit der USA, bei gleichzeitiger Suche von neuen, großen „Alten Zielen“ des BREXIT-Boris Johnson und dem Begehren von „Napoleon“ Emmanuel Macron nach einer eigenen EU-Verteidigungsgemeinschaft eine neue, alte Weltsicht?

Die Franzosen wurden anscheinend eiskalt erwischt? Australiens Premier Scott Morrison annulierte offenbar aus heiterem Himmel einen 90 Milliarden Australische Dollar Vertrag (von 2015) mit Frankreich zur Lieferung von 12 konventionell angetriebenen U-Booten für die australische Marine. Dieser Vertrag sei anscheinend zeitlich und finanziell aus dem Ruder gelaufen. Das liegt nach französischer Auffassung an der australischen Vorgabe soviel wie möglich „downunder“ produzieren zu wollen. Die zuständigen französischen Aussen- und Verteidigungsminister äußerten sich wütend, ratlos und anscheinend überrascht zu diesem Deal. Emmanuel Macron schweigt (bis jetzt!).

Es gab eine virtuelle gemeinsame Presseerklärung des US-Präsidenten und der Premierminister des UK und Australiens.

( l’annulation brutale par l’Australie de l’achat de douze sous-marins français,) Der französische Aussenminister Jean-Yves Le Drian beklagt, daß das Vertrauensverhältnis zwischen Frankreich und Australien in dieser Sache verraten worden sei! Er sei noch sehr verärgert! Das mache man nicht zwischen Alliierten… Auch das amerikanische Verhalten sei inakzeptabel und erinnere ihn an die Zeiten von Donald Trump, bedauerte der Minister.

Statt dessen wollen die USA, das UK und Australien nun also im australischen Adelaide gemeinsam 12 Nuklear-U-Boote zur gemeinsamen Kontrolle des pazifischen Raumes bauen: „Ene, mene, muh und raus bist du Frankreich?“

Es gibt aber auch einen pazifischen Partner der AUKUS-Staaten, nämlich Neuseeland, daß seit 1985 in seinen Gewässern den Nuklearantrieb von Schiffen verbietet, der von dieser Entwicklung eiskalt erwischt wurde: Die australischen Atom-U-Boote seinen in Neuseeland unerwünscht verkündeten sie knapp, aber deutlich!

Der allgemeinen Stimmung in der NATO dürfte dieser Deal und Umgang mit dem NATO-Partner Frankreich wohl eher nicht dienlich sein? Aber auch das Vertrauen der EU in die Verlässlichkeit eines UK unter Boris Johnson dürfte von diesem Coup nicht gestärkt worden zu sein, fürchte ich..?



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https://www.lefigaro.fr/international/annulation-du-contrat-du-siecle-paris-denonce-un-coup-dans-le-dos-de-l-australie-20210916?utm_source=CRM&utm_medium=email&utm_campaign=%5B20210916_NL_ALERTESINFOS%5D&een=c07d50fdca8395233c78eff3b69d0b08&seen=2&m_i=woFwtEc7lwHE0JYyAFNKL%2BYoKtlIVm2O%2BsTMgtwhtzU6LTuKR5dlnj9xna8Wg78YzRRMe7O6%2B3PEdKAF8TyRYbvmsbhE4vHHwE



Unerwünschte Teilbegnadigung der CAT-Sep-Knackis vereint Spanier in Unzufriedenheit! Toll, Pedro Sánchez!

23. Juni 2021

Mit großem Tamtam in Barcelona und Madrid, setzte PSOE-Sánchez die Begnadigung der zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilten 9 katalanischen Putschisten von 2017 durch. Seit die Maßnahme – in Kraft gesetzt mit der Unterschrift des bei den Cat-Sep’s verhassten spanischen Königs Felipe VI – detailiert im BOE, dem offiziellen Staatsorgan veröffentlicht wurde bleibt dem zuständigen Gericht nur noch „die Freilassung“ zu veranlassen. Dies dürfte eine reine Formsache sein, befinden sich die Damen und Herren doch zumeist sowieso als Freigänger draussen, außerhalb ihrer Zellen. Jedem stehen grundsätzlich 36 Tage pro Jahr „Knasturlaub“ zu, dazu kommen kunstvoll erdachte öffentliche Tätigkeiten die ebenfalls Freigängerstatus beinhalten. Und es soll – zumindest im Falle Pujol wurde solches berichtet – in guten Wohnlagen Barcelonas luxuriöse Wohnungen geben, die als ganz offizielle Knast-Aussenstellen des Abends bequem und schnell angelaufen werden können, um den geplagten Häftlingen die lange Fahrt in und aus dem eigentlichen Gefängnis zu ersparen. Nur die 8 Stunden Übernachtung in diesen „Gefängnissen“ müssen aber eingehalten werden. Ob dabei auch Besucher erlaubt sind ist mir nicht bekannt.

Weil die Gerichte ursprünglich gegen die Begnadigung waren, wurden die Urteile aufgespalten in die Haftstrafen, das mehrjährige, im Einzelfall bis zu 6 Jahren geltende Verbot öffentliche Ämter auszuüben und der Schadenersatz für veruntreute Gelder beim illegalen Referendum von 2017, dem Cat-Sep-Putsch mit Puigdemonts Sekunden-Unabhängigkeit. In der aktuellen Aktion von Präsident Pedro Sánchez, PSOE wurden NUR die Haftstrafen begnadigt, verbunden mit der Drohung sie wieder in Kraft zu setzen, wenn gegen die anderen Punkte verstoßen würde. Da ist fast eine Garantie für weiteren Ärger, für weiteres Theater!

„Die Begnadigten“ lehnten lautstark ihre Begnadigung ab und verlangten Amnestie. Die würde nämlich die rechtmäßigen Verurteilungen aufheben, ungeschehen machen und so die Voraussetzung für Schadenersatz schaffen, für das ihnen angetane „Unrecht des spanischen Unterdrücker-Staates“. Ausserdem tönten sie unisono „ES wieder tun zu wollen!“

Jeder Spanier, der kein katalanischer Separatist ist, was bekanntlich auch zumindest für die gute Hälfte der Katalanen gilt, reibt sich verblüfft die Augen, wundert sich und fragt sich wohin das führen solle?

Ausserdem gibt es da bekanntlich ja auch noch die Cat-Sep-Flüchtlinge, die feige vor der Option sich dem Gericht zu stellen – teils im Kofferraum – ins europäische Ausland flohen, in die Schweiz, nach Schottland und nach Belgien. Für ihre Fälle gilt diese Begnadigung natürlich nicht, denn sie benötigte zuvor ein rechtmäßiges Verfahren und ein Urteil.

Wir haben in dieser CAT-Sep-Komödie also künftig die in Ämter gewählte Strohmänner bzw. -frauen.
Wir haben den Komiker aus Waterloo, Belgien, der verzweifelt versucht alle Fäden in den Händen zu behalten und diese Marionetten zu steuern.
Dazu kommen jetzt die Begnadigten mit Revolutions- und Ämterverbot aber Schadensersatzpflichtig für die Veruntreuungen. Dafür dürfen sie schon in der nächsten Woche wieder vor Gericht antreten…

Das Chaos geht weiter, dank Pedro Sánchez und seiner unermesslichen Weisheit und/oder seiner grenzenlosen Gier im Amt zu bleiben, sei es mit Hilfe der nationalkatalanistisch-rassistischen Separatisten…









Politisches Erdbeben in Madrid!

5. Mai 2021

Obwohl der Sieg von Isabel Díaz Ayuso, der Ministerpräsidention der Comunidad de Madrid keineswegs eine Überraschung, sondern „ein Sieg mit Ansage“ in den Meinungsumfragen war, hat die Höhe dieses Sieges doch wohl „die Allermeisten“ überrascht?

https://www.20minutos.es/noticia/4685842/0/ayuso-arrasa-noquea-al-psoe-y-provoca-el-abandono-de-iglesias/?autoref=true

Ayuso hat damit unter Corona-Pandemie-Bedingungen und zumeist im Gegensatz zur spanischen Mitte-Links und Extrem-Links-Regierung von PSOE-Sánchez/UP-Iglesias 44,7% der abgegebenen Stimmen und damit 65 Sitze im Parlament errungen. Damit hat sie zu ihrer ersten Wahl (von 2019) 35 Sitze und 22% an Stimmen hinzu gewonnen und ihre Sitze mehr als verdoppelt! Ich erinnere mich spontan jetzt nicht ähnliches erlebt zu haben?

Die spanische Regierungspartei PSOE rutschte gar auf den 3. Rang ab mit nur 24 Sitzen und 16,85% an Stimmen. Vor ihr landete knapp Más Madrid (24 Sitze / 16,97% Stimmen) mit extrem linkem Profil, die aber zusammen mit UP des zurückgetretenen Vize-Präsidenten Iglesias (10 Sitze / 7,21% Stimmen) praktisch im eigenen Mitte-Links-Block wilderten ohne wirklich hinzugewinnen zu können.

Aber auch Rechts-Liberal C’s und Ultra-Rechts VOX hatte das Wahlergebnis deutliche Spuren hinterlassen. Die „spanische FDP“ C’s flog gleich ganz aus dem Parlament und auch die Ultrarechte VOX (13 Sitze / 9,13% Stimmen) wird zum aktiven Regieren NICHT benötigt, die Tolerierung durch Stimmenthaltung würde Isabel Díaz Ayuso und der PP reichen, der nur 4 Sitze zur Absoluten Mehrheit fehlen! Alle 21 Stadtbezirke Madrids und 177 der insgesamt 179 Gemeinden der Comunidad Madrid wechselten zur PP-Farbe Blau!

Aber für den spanischen Ministerpräsidenten Sánchez und seine PSOE stellt das Ergebnis in der „eigenen“ Landeshauptstadt und der Comunidad eine schallende Ohrfeige für seine Politik dar! Sein Ex-Vize Iglesias, UP erklärte noch am gestrigen Wahlabend seinen Rücktritt aus ALLEN politischen und parteilichen Ämtern und Funktionen!

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https://www.abc.es/espana/
https://resultados.elpais.com/elecciones/2021/autonomicas/12/index.html
https://www.lavanguardia.com/


Zahlen, die künftig unser Leben bestimmen?

14. April 2021

Wir leben bekanntlich seit rund 16 Monaten unter CORONA, bzw. Covid-19 bedingten Einschränkungen in unserem Alltag. Wir haben uns inzwischen mehr oder weniger daran gewöhnt, oder umgekehrt, wir haben mehr oder weniger „einen Hals gekriegt“ bei diesem Thema. Das hat u.A. mit den ganz persönlichen sozialen Umständen zu tun, in denen wir von dieser Pandemie konfrontiert wurden.

Bei der ganzen Komplexität dieses Themas spielen soziale, wirtschaftliche, politische Aspekte eine wesentliche Rolle.

Wir haben uns in dieser Ausnahmezeit an neue Spielregeln gewöhnt (haben wir nicht?), die am Ende auf zwei , drei Messwerte, nackte Zahlen reduziert werden, die über unser „Wohl oder Wehe“, über Erfolg oder Pleite, entscheiden…

Die Gesetzesentwürfe der GroKo-Merkel zum Thema basieren im Wesentlichen auf sogenannten Inzidenzwerten, Zahlen halt.

Am Beispiel einer großen Mittelstadt wie Detmold, mit ihren rund 75.000 Einwohnern, haben ich einmal dargestellt, was, bzw. wieviel Infektionen, über die diversen Einschränkungen unserer gewohnten Freiheit entscheidet:


Macron erwartet türkische Einmischung in französische Präsidentenwahl 2022!

25. März 2021

Die Beziehungen zwischen der Türkei und Frankreich seien seit einem Jahr auf einem Tiefpunkt. Es gäbe Anzeichen für eine versuchte Einflußnahme auf die nächsten Präsidentenwahlen in Frankreich, so Macron in einer Doku in TV5. Im Zusammenhang mit dem französischen Gesetzesvorhaben gegen „Islamischen Separatismus“ in Frankreich, gäbe es konträre Veröffentlichungen der türkisch- oder katarisch kontrollierten islamischen Medien in Frankreich. Erdogan sei schließlich schon 2017 der Einflußnahme auf die Bundestagswahlen in Deutschland geziehen worden, in denen er offen eine Anti-Merkel-Position einnahm.

Jetzt bemerke Macron den türkischen Versuch einer erneuten Annäherung Erdogans dessen Ambivalenz er skeptisch gegenüber stehe, „ich möchte glauben, daß dies möglich sei“, so der französische Präsident.

Seit der türkischen Invasion gegen die syrischen Kurden, Alliierte des Westens, im Oktober 2019, der offenen türkischen Einflussnahme in den libyschen Bürgerkrieg, einem maritimen Zwischenfall im östlichen Mittelmeer im Juni 2020 und der französischen Innenpolitik gegen den Islamischen Separatismus nach diversen Terroranschlägen, sind die französisch-türkischen Beziehungen schwer beeinträchtigt. Erdogan zweifelte öffentlich „Macrons geistige Gesundheit an“.

Offenbar versucht Erdogan nach erheblichen Wirtschaftsproblemen der Türkei eine Wiederannäherung an die EU, dabei speziell an Frankreich, aber auch an Israel und Russland? Der Umstand, daß Erdogan sich bei Bedarf mit ALLEN Partnern jederzeit anlegt macht die Türkei, hauptsächlich wegen der Person Erdogan, zu einem „unsicheren Kantonisten“.

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https://www.20minutes.fr/politique/3005447-20210323-presidentielle-2022-tentatives-ingerence-turquie-election-selon-emmanuel-macron


Alles oder Nichts, die spanische Krankheit?

16. März 2021

Es gibt nur Schwarz oder Weiss, Gut oder Böse, Gutmensch oder Fascho, Alles oder Nichts. Das ist Politik in Spanien, verbal zumindest…

Da gibt es nach Wahlen oft zwei große Blöcke, jedoch ohne eigene Mehrheit. Das schafft dann Raum für radikale, extreme Splittergruppen, ihrer Bedeutung als Mehrheitsbeschaffer sehr bewusst, deren Ego und Wünsche, besser Forderungen, ins nahezu Unermessliche steigen, weil sich die Welt bekanntlich ja nur um sie dreht.

In Murcia stellten die Ciudadanos, C’s, den Koalitionspartner der PP in einer Mitte-Rechts-Koalition. Dann wechselten sie den Partner und traten mit den „Sozialisten“ der PSOE in eine Mitte-Links-Koalition ein.

In Madrid beobachtete die Präsidentin Isabel Díaz Ayuso das Geschehen, fürchtete die Nächste zu werden, der die C’s von der Koalitionsfahne gehen und rief kurzerhand vorgezogene Neuwahlen aus.

In Murcia schaffte es die PP drei Abgeordnete der abtrünnigen C’s zum Seitenwechsel, besser zum Verbleib aber jetzt als PP-Abgeordnete, zu bewegen um so an der Regierung, an der Macht zu bleiben.

Damit waren C’s, aber besonders Inés Arrimadas, schwer angeschlagen und verortbar, eher Links (Neu!) oder eher Rechts (Alt!)?

Diese verfahrene Situation nutzte der große Verlierer der aktuellen spanischen Koalitionsregierung Pablo Iglesias, UP, eine der vier(!) Vizepräsidentinnen von Präsident Pedro Sánchez, PSOE und zuletzt in der „Links“-Koalition quasi „kalt, zumindest in Frage gestellt“, gnadenlos aus, erklärte seinen Rücktritt aus der Spanischen Regierung und seinen Antritt als Gegenkandidat zu Präsidentin Isabel Díaz Ayuso bei den vorgezogenen Neuwahlen am 4. Mai (4-M) in Madrid: Es ginge um „Linke oder Faschismus“ und nur ER himself könne als Wählermagnet Madrid vor der Rechten retten und forderte gleichzeitig die Unterstützung alter, inzwischen längst eigenständiger ehemaliger Parteigänger, (Más Madrid), die dies jedoch umgehend ablehnten! (https://www.abc.es/espana/madrid/abci-monica-garcia-rechaza-tutela-iglesias-mujeres-estamos-cansadas-hacer-trabajo-sucio-202103161123_video.html)
Nebenbei: Podemos hat 7 Abgeordnete und 5,56% Wählerstimmen, während Más Madrid 20 Abgeordnete und 14,65% Wählerstimmen hat. Typisch Iglesias, der will, daß sich 20 den 7 oder 14,65% den 5,56% unterordnen…

Was Arrimadas, Ayuso und Iglesias hier versuchen, die Blöcke des Links/Rechts-Schemas zu optimieren, könnte aber die (ungewollte, unerwünschte?) Folge haben, die Ultrarechten von VOX als Koalitionspartner der PP zu etablieren und womöglich gar in Madrid als Rechtskoalition an die Macht zu bringen!

Wählerwille in Zeiten von Corona ist eine schwer einzuschätzende Größe und so hat diese Wahl auch eine Prise von Glückspiel und Schuldzuweisung:

Ein Vater in Madrid beklagte sich öffentlich, daß seine in Deutschland lebende Tochter ihn problemlos über Ostern besuchen könne, sein nur 5km ausserhalb der Comunidad de Madrid lebender Sohn aber nicht!

Schon seit Monaten operiert die konservative Regierung Madrids (Ayuso) eigenständig und risikofreundlicher als die spanische Zentralregierung (Sánchez). Bis zum 4. Mai sind noch eineinhalb Monate gelebte Corona-Pandemie zu ertragen bevor der Wähler dann der Politik die Rechnung präsentieren wird. Ende offen?

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Hier ein 8-minütiges Video in dem Pablo Iglesias, fast ohne Luft zu holen, erklärt, daß nur ER himself Madrid vor der Rechten retten könnte:
https://www.abc.es/espana/abci-video-pablo-iglesias-anuncia-deja-vicepresidencia-y-competira-ayuso-madrid-202103151236_video.html








Ist weniger auf der Straße, mehr bei der Wahl?

12. März 2021

Eine Wahlkampfforderung der amtierenden sozialistischen Bürgermeisterin von Paris, Anne Hidalgo, aber auch der Ökos sieht vor, auf dem gesamten Territorium der französischen Hauptstadt bis spätestens Anfang 2022 Tempo 30km/h einzuführen. Es soll mit den Hauptverkehrsachsen nur wenige Ausnahmen dieses Tempolimits geben!

Wäre so etwas in Berlin, Deutschland auch denkbar, ein Ansatz zum Wahlsieg per Tempolimit?

PS: In Paris besteht dieses Tempolimit derzeit bereits in 60% der Straßen der Hauptstadt!

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https://www.leparisien.fr/paris-75/rouler-a-30-km-h-dans-presque-tout-paris-c-est-pour-la-fin-de-l-annee-11-03-2021-8428170.php?xtor=EREC-1481423604&utm_medium=email&utm_source=internal&utm_campaign=newsletter_75