Streit in JxCat jetzt öffentlich!

8. Dezember 2019

Unter den CAT-SEP’s, hauptsächlich gebildet durch ERC (13 Sitze im Kongress!) und dem politisch unscharf definierten Konglomerat JxCat (8 Sitze im Kongress!) war der nationalkatalanistische Separatismus stets nur der kleinste gemeinsame Nenner. In anderen Aspekten trennen sie Welten. Während die ERC eher in italo-faschistischer Tradition á la Benito Mussolini agiert, ist JxCat ein eher willkürlich entstandener Begriff für Wahlen, weil all die alten Parteinamen unterschiedlich belastet und negativ besetzt waren. Man gab „dem Kind“ einfach einen neuen Namen und gut war’s? Offenbar nicht, denn anscheinend ist er intern durchaus zerstritten? Nationalistisch, neoliberal mit einem guten Schuss Rassismus könnte man den Haufen nennen, der jetzt anscheinend offen gegen Carles Puigdemont in Waterloo, Belgien opponiert?

Man musste ihnen bisher aber zugestehen, daß selten etwas ihrer Differenzen nach aussen gelangte. Diese Zeiten scheinen vorbei zu sein?
Ich schrieb bereits, daß Puigdemont die JxCat-Amtsträger zur Kontrolle des Aufstandes für kommende Woche nach Waterloo, Belgien einbestellte.

Einer, der als Ex-Abgeordneter nach dem 10-N nicht mehr dem neuen Kongress angehört, deshalb wohl nicht nach Waterloo einbestellt worden ist, macht jetzt den Mund auf. Es ist der Ex-Abgeordnete Jordi Xuclà, der in einem Artikel der Zeitung Diari de Girona auspackte. Er fordert offen, daß die JxCat die ERC bei der Inthronisierung des PSOE-Sánchez-120 unterstützen solle, weil die ERC in einer guten Ausgangslage sei, dies zu erreichen. Diese Aussage ist ein Sakrileg und falls Jordi Xuclà überhaupt noch Freunde in der Linie Torra, Puigdemont hatte, so dürfte er diese hierdurch verloren haben? Denn Quim Torra rechnet mit einer baldigen Verurteilung und Amtsenthebung und will deshalb so zeitig (mal wieder!) vorgezogene Neuwahlen (im Frühjahr!) in der spanischen Autonomie Katalonien ausrufen, daß sein Stellvertreter Pere Aragonès (von ERC!) ihm nur kommissarisch und zeitlich sehr knapp begrenzt nachfolgen kann, um so wenig Vorteile wie nur möglich aus dieser Position ziehen zu können. Man gönnt sich unter CAT-SEP’s halt auch hier nichts! Puigdemont und Torra fordern hingegen eine harte Verhandlungshaltung gegenüber sowohl der ERC als auch der PSOE mit dem Ziel eine Einigung zu verhindern! Dies könnte dann (wohl im Mai?) zu erneuten, natürlich vorgezogenen Neuwahlen in Spanien führen  und so zum dritten Versuch des PSOE-Sánchez-120 werden endlich ordentlicher Ministerpräsident Spaniens mit allen Rechten und Pflichten zu werden, die er jetzt noch nicht hat…


Putschdämon beruft am 9.12. Krisengipfel in Waterloo um Gegenputsch zu stoppen!

8. Dezember 2019

Bei den JxCAT, aber besonders bei PDeCAT gärt es offenbar so sehr, daß selbst der virtuelle Präsident in Waterloo den Gestank riecht, der ihm aus der frustrierten (Noch-)Gefolgschaft in Barcelona entgegen weht. Da braut sich etwas zusammen!

Denn entgegen aller CAT-SEP-Propaganda haben diese EBEN NICHT das ständig reklamierte RECHT ZUR ENTSCHEIDUNG, zur SELBSTBESTIMMUNG! Es entscheidet einzig und allein und im Stile des Diktators, des Caudillo Francisco Franco, der „Motxo“, der Wischmop aus Gerona, derzeit in Belgien. Puigdemont stammt übrigens trotz seines lustigen Clown-Auftritte aus einer Familie ehemaliger Franco-Anhänger, ist politisch eher Mitte-Rechts verortet und hat sein bisheriges Leben sehr bequem honoriert aus Quellen des Separatismus bestritten. So kam Artur Mas dann schließlich auf ihn: Er hatte etwas zu verlieren und konnte ihm nicht gefährlich werden…

Es scheint in der Logik der Separatisten zu liegen, stets einen deutlich schwächeren Nachfolger zu berufen um Einfluss, die Kontrolle zu behalten, oder gar die Rückkehrmöglichkeit offen zu halten? Dies gilt seit Artur Mas, der eigentlich nur Statthalter für einen Pujol-Sohn sein sollte und dies gilt für Puigdemont und viel mehr für Quim Torra. Entschieden wird dann von genau diesen Unfähigen an der Spitze und der Rest in Barcelona wird zu puren  Befehlsempfängern degradiert. Das frustriert natürlich all die kleinen Könige und Königinnen in Katalonien auf die Dauer…

Man muss sich stets klar machen, daß dieser katalanische Separatismus kein homogenes politisches Programm ist, sondern nur der kleinste gemeinsame Nenner ansonsten spinnefeindlicher Sekten. Sie haben KEIN gemeinsames politisches, soziales, wirtschaftliches Programm, für die sich seit Jahren in allen Aspekten verschlechternde Lage in Katalonien. Jetzt  wird auch in der sorgengeplagten Autoindustrie laut über die Zukunft nachgedacht, bei SEAT und NISSAN, die neben dem Konjunkturrückgang auch mit Streiks und Blockaden bei sich, bei Zulieferern und im katalanischen Straßensystem, der Verkehrsinfrastruktur zu verkraften haben.

VW hat in Wolfsburg Versuche der CAT-SEP’s ins Gespräch zu kommen abgelehnt und auf Martorell, Barcelona als zuständigen Gesprächspartner verwiesen.

Steuern, Arbeit-, Gesundheits- und Rentensystem, eine einzige Katastrophe und irgendwann merkt der letzte CAT-SEP-Sekten-Idiot, daß es nicht mehr genügt, die Schuld auf „Spanien“ zu schieben, denn „qué se pone en su DNI“, Spanien, das ist auch er, das sind auch ALLE Katalanen!

Es grummelt also beträchtlich und PDeCAT hat für den 14. Januar, also in 6 Wochen minus Weihnachts und Neujahrsfeiertage, einen „Nationalen Rat“ einberufen. Der soll dann in Katalonien tagen, OHNE Puigdemont und OHNE Puigdemont Entscheidungen treffen?

Das geht doch gar nicht, das darf nicht sein! Also will er die wesentlichen Entscheidungen – wie bisher im belgischen Waterloo – bei Muscheln mit Frites und Bier – höchstselbst treffen!

Die Kritiker in der PDeCAT sehen sich mit dem einzig Puigdemont selbst dienenden Franco-artigen Führerprinzip Puigdemonts, das einzig und allein nur diesem und seinem kommoden Überleben in Belgien dient, in eine politische und karrieremäßige Sackgasse geraten aus der sie verzweifelt zu entkommen versuchen. Puigdemont hat die Strukturen konsequent radikalisiert und mit unerfahrenen Abhängigen besetzt. Autonomieminister, die einigermaßen versuchen ihr Amt auszuführen, wie z.B. Innenminister Miquel Buch, dessen Polizei, die Mossos d’Escuadra, die „urdemokratische CAT-SEP-Selbstverwirklichung“ durch Blockaden an Verkehrsknotenpunkten notfalls und zögerlich auch hart begrenzen muss, sind sowohl in Quim Torras als auch in Carles Puigdemonts misstrauisches Blickfeld geraten und wackeln folglich…

Dafür hat man eine neue Hoffnungsträgerin aus der dritten Reihe nach vorne und oben protegiert, Laura Borràs. Sie wurde am 10-N in den Spanischen(!) Kongress gewählt, so wohl alimentiert, und fungiert dort als Sprecherin von JxCAT. Gegen Borràs wird – wie könnte es auch anders sein – bereits von der Staatsanwaltschaft ermittelt. Sie soll jahrelang als leitende Direktorin der Institución de las Letras Catalanas (ILC) freihändig ohne Ausschreibung Aufträge an einen befreundeten Unternehmer vergeben haben, wofür ihr bei Verurteilung wegen der zuständigen Delikte und der Höhe des Betrages wohl 15 Jahre Gefängnis drohen könnten? Das ist genau die Zukunft die Puigdemont und Torra brauchen, Leute, die absolut nichts mehr zu verlieren haben und in den Tag hinein leben!

Übrigens, knapp 60% der Spenden verblendeter CAT-SEP-Sektenmitglieder, seit 2017 bisher mehr als 3 Millionen €uro, gibt Carles Puigdemont bisher für seine persönlichen Anwälte und Rechtshilfe aus. Man muss schließlich Schwerpunkte setzen!

Gleichzeitig entstehen überall Scheinalternativen á la „Katalanismus light“, bei denen der Bruch mit Spanien zumindest nicht an vorderster Stelle steht, sondern ein „wir-sind-die-Mitte-der-Gesellschaft-Gefühl“ propagiert wird. Der französische Ex-Premierminister Manuel Valls hat die Zeichen erkannt und seine Gruppe, die ihn bisher nur in den Stadtrat von Barcelona führte, flugs auf nationale Dimensionen erweitert, auch um die Reste von C’s zu fleddern, die nach dem Rücktritt von Albert Rivera von der schwangeren Inés Arrimadas und einer externen, aber angeblich parteinahen, Beratungsgesellschaft geführt werden.

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https://www.elconfidencial.com/espana/cataluna/2019-12-03/puigdemont-ve-gastos-legales-comen-donaciones-655_2362019/

https://www.elconfidencial.com/espana/cataluna/2019-12-07/puigdemont-waterloo-impedir-revolucion-pdecat_2367111/


PSOE-Sánchez-120’s Versuch, sich von den baskischen und katalanischen Separatisten zum Präsidenten wählen zu lassen, tangiert auch Frankreich!

5. Dezember 2019

Um die 7 Abgeordneten der PNV, die 5 Abgeordneten der EH Bildu (beides baskische Parteien) sowie die 13 Abgeordneten der ERC, die 8 Abgeordneten der JxCat (beides katalanische Parteien) für seine heiss ersehnte Wahl zum „echten Präsidenten“ zu gewinnen wird hinter verschlossenen Türen verhandelt. PSOE-Sánchez-120 würde wohl sehr, sehr weit gehen um gewählt zu werden, wohl wissend, daß er fortan zugleich eine Geisel des baskischen und katalanischen Separatismus sein würde…

Bei den Basken zum Beispiel geht es um Anerkennung als Nation, aber auch um die alleinige Zuständigkeit für das baskische Territorium, das künftige „Staatsgebiet“.

Ich vermute stark, die Katalanen denken in die gleiche, zumindest ähnliche Richtung? Es gibt da aber Jemand, „Draussen, vor der Tür“, der in beiden Fällen automatisch mit betroffen wäre, nämlich die Republik Frankreich! Ich kann mir nicht vorstellen, daß sich ein sehr selbst- und machtbewusster Emmanuel Macron von PSOE-Sánchez-120 vor’s Schienbein treten ließe?

Die vorgesehene Abfolge der separatistischen Fieberträume würden Basken und Katalanen praktisch automatisch zum Konflikt- und Verhandlungspartner Frankreichs machen, denn jeweils beide Separatistenparteien beider „Separatistenvölker“ würden sogleich territoriale Ansprüche an Frankreich stellen, die derzeit noch durch Spanien „ausgefiltert“ werden. Puigdemont hat erst in den letzten Tagen wieder eine Phantasie-Frau als Vorsitzende einer Phantasie-Organisation für „Nord-Katalonien“ ernannt, NOCH das französische Département Pyrénées-Orientales in der Région Occitanie. Bei den Basken liegt der Fall ganz ähnlich. Sie wollen ihr Territorium in die Région Nouvelle-Aquitaine und deren an Spanien angrenzenden Départements ausweiten.

Der Alptraum für Macron müsste es darum sein, wenn ein möglicherweise als Europa-Abgeordneter diplomatische Immunität genießender Carles Puigdemont sich zum Jahresende in „Nordkatalonien“ vor der spanischen Grenze, doch in Sicherheit vor spanischer Strafverfolgung in Frankreich, auf französischem Boden, niederlassen und „breit machen“ würde?

Machen wir uns nichts vor: Die heute existierenden Staatsgrenzen waren historisch immer das Ergebnis von Kriegen. Ohne Gewalt, „das Recht des Stärkeren“, geht da im Prinzip bis heute nichts! Dazu brauchte es „Völker“, brauchte es die Immergleiche Konstellation „Wir, die Guten“ gegen „Die, die Anderen, die Bösen“! Es braucht Populismus und Rassismus und genau das ist es, was baskische und katalanische Separatisten (nebenbei sei hier erwähnt, nur jeweils etwa ein Drittel der Einwohner ihrer spanischen Autonomien umfassend) ihren „gläubigen Sektenanhängern“ bieten…


Puigdemont verbreitet seine CAT-SEP-Phantasien unwidersprochen als Meinungsartikel in der NYT!

5. Dezember 2019

Seine absurden, aber deswegen zugleich auch gefährlichen wilden Phantasien werden hier von einer der angesehendsten Zeitungen der Welt unwidersprochen abgedruckt, einfach so? Oder haben die CAT-SEP’s für diesen Artikel bezahlt, Eigenwerbung?

Wenn man ein wenig über das hier kritiklos als Meinungsartikel Gedruckte nachdenkt, dann könnte dies als eine Basis für Bürgerkrieg in einem wichtigen Land der EU und damit auch eine Einmischung in innere Angelegenheiten eines EU-Mitgliedes aber auch NATO-Verbündeten der USA durch ein US-Medium verstanden werden?

Übrigens: Puigdemonts Ansichten könnten, auf die USA übertragen, wohl auch dort in einigen Gegenden für Spannungen, Unruhen, Bürgerkriegsszenarien sorgen, nur daß dort vermutlich schneller scharf geschossen werden würde?
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CA(T)NADA! Karle Putschdämon beschimpft Kanada!

3. Dezember 2019

Diese Kanadier – wer glauben die eigentlich, wer sie sind – haben es doch tatsächlich gewagt dem prominentesten Kofferraumflüchtling des Universums gleich zweimal die Einreise per elektronischem Einreisevisum zu verweigern!

Okay, beim ersten Mal geschah dies, weil ER selbst einfach zu blöd‘ war die nötigen Unterlagen beizusteuern! Aber beim zweiten Mal haben diese fiesen Kanadier dies mit Hinweis auf die gegen ihn laufenden Verfahren und Haftbefehle in Spanien getan, was ein klarer Fall von Einmischung in innerspanische Angelegenheiten sei. Schließlich sei ER gewählter Abgeordneter des EU-Parlamentes und der digitale Präsident der unabhängigen Republik Catadisneylandia! Kanadas Regierung argumentiere wie die extreme Rechte in Spanien!

Da fiel ihm doch sofort ein, daß Kanada doch kein so perfekt-demokratisches Land sei, wie sie immer vorgäben. Schließlich hätten sie ihre indianischen Ureinwohner massakriert und diskriminiert und, na ja… Quebec sei ja auch noch nicht unabhängig. Da gäbe es also noch viel nachzuholen in Kanada!

Da fehle ein Demokrat wie ER an allen Ecken und Kanten. ER sei wirklich sehr überrascht, daß ER so behandelt würde!

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https://www.abc.es/espana/abci-puigdemont-arremete-contra-gobierno-trudeau-despues-canada-deniegue-entrada-pais-201912021929_noticia.html#vca=mod-lo-mas-p1&vmc=leido&vso=espana&vli=noticia.video.espana&vtm_loMas=si


Trotz „CAT-SEP-Unterdrückung“: Spanien steigt im Demokratie-Index von IDEA!

1. Dezember 2019

Zitat, S. 212 des Reports The Global State of Democracy 2019 von IDEA, Stockholm:

„…Of the world’s 27 older democracies, 14 (52 per cent) are located in Europe, of which 12 are in North and West Europe, and 2 in South Europe. These democracies have proven to be remarkably resilient: none have experienced an undemocratic interruption since 1975. The largest share of the third-wave democracies can be found in Europe.Since 1975, 28 countries have transitioned to democracy, of which almost half (12) are new countries that gained independence following the end of the Cold War and the collapse of the Soviet/Communist bloc. Most of these are located in Eastern and East-Central Europe, although some are also found in Southern Europe. These countries, which are referred to as third-wave democracies, have also proven remarkably resilient. Only two (Albania and Georgia) have experienced partial democratic breakdowns during this period, with both countries slipping into spells of hybridity but then returning to democracy. Globally, only a small percentage of countries covered by the GSoD Indices (22 per cent or 21 countries) have high performance on all of their democratic attributes. Of these 21 countries, 14 are in Europe, including 11 older democracies in North and West Europe (Austria, Belgium, Denmark, Finland, France, Germany, the Netherlands, Norway, Sweden, Switzerland and the United Kingdom), 1 in South Europe (Spain) and 2 in East-Central Europe (Estonia and Slovenia)…“

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https://www.idea.int/publications/catalogue/global-state-of-democracy-2019

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https://www.idea.int/news-media/events/stockholm-launch-global-state-democracy-2019-report-addressing-ills-reviving


Zerstrittene CAT-SEP’s werden vom Gericht zu vorgezogenen Neuwahlen getrieben!

1. Dezember 2019

Das Separatistenkabinett des untreuen Autonomiepräsidenten der spanischen Autonomie Katalonien Quim Torra rechnet mit einem Urteil der Amtsenthebung gegen Torra wegen zahlreicher Verstöße gegen Gesetze und Pflichten eines Autonomiepräsidenten im kommenden Juli. (Angeblich bereitet dieser bereits ein Asyl für sich und seine Familie auf Cuba vor?)

Würde Torra, PDeCAT aber abgesetzt rückte automatisch sein Stellvertreter Pere Aragonés, ERC in dessen Amt nach! Das geht doch überhaupt nicht, hatte die ERC die PDeCAT doch schon in den nationalen und letzten Autonomie-Wahlen abgehängt! So weit geht die Zweck-Freund/Feindschaft unter Separatisten dann doch nicht, denn „man gönnt sich ja sonst nichts!“

Man rechnet also damit, daß Torra kurz vor dem für Juli erwarteten Urteil vorgezogene Autonomiewahlen ausrufen wird, seinen derzeitigen Status so maximal auskostend, gleichzeitig Aragonés als rechtskräftigen Nachfolger verhindern würde, der dann nur kommissarisch, mit eingeschränkten Kompetenzen und Handlungsspielraum im Amt wäre!

Die angepeilte vorgezogene Neuwahl würde dann dem geltenden Wahlrecht LOREG (Ley Orgánica 5/1985, de 19 de junio) entsprechend 54 Tage nach deren Verkündung stattfinden. Dann könnten die CAT-SEP-Freund/Feinde am 11. September noch einmal eine richtige Massendemo als Wahlkampfhöhepunkt anpeilen, wie jüngst gefordert Spannungen und Zwischenfälle auslösend, und zwei Tage später wählen lassen!

Anscheinend hat der Vorwahlkampf bereits begonnen denn die CAT-SEP’s werden untereinander zunehmend gereizter und unfreundlicher „man gönnt sich ja gar nichts!“

Als Torra-Nachfolgerin von Seiten der PDeCAT wird anscheinend Laura Borràs aufgebaut, eine Vertraute des Karle Putschdämons von Waterloo, Belgien? Sie ist aktuell Sprecherin von JxCAT im Spanischen Kongress in Madrid und plädiert für das „NEIN“ gegen die Zustimmung zur Wahl von PSOE-Sánchez-120 zum ordentlichen Spanischen Ministerpräsidenten mit allen Befugnissen, die er jetzt noch nicht hat, rund eineinhalb Jahre nach dem erfolgreichen Misstrauensantrag gegen seinen Vorgänger Mariano Rajoy, PP mit dessen konservativen Althaushalt 2017 der gefühlte PSOE-Sonnenkönig zu seiner nicht gefühlten Schmach und Schande noch immer „herumwursteln“ muss.
Wie überaus peinlich, wenn man denn überhaupt so etwas wie ein Schamgefühl hätte…

Wie es so Unsitte ist bei den CAT-SEP’s laufen aber auch gegen Laura Borràs juristische Ermittlungen in Barcelona wegen „Unregelmäßigkeiten“. Sie soll einem Freund jahrelang öffentliche Aufträge ohne Ausschreibungen „per Fingerzeig“ erteilt haben? Das macht sie doch eigentlich zur idealen Nachfolgerin von Quim Torra, obendrein mit dem „virtuellen Segen“ von Karle Putschdämon aus Belgien, dem „virtuellen katalanischen Republik-Präsidenten“ ausgestattet!

PS: Mit diesem Zeitplan würde das Oberste Gericht praktisch Wahlhilfe für die CAT-SEP’s betreiben, wenn diese durch ein Urteil gegen Torra im Juli den 11. September in ihren Wahlkampf zeitnah zur Wahl einbauen könnten?

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https://www.elconfidencialdigital.com/articulo/politica/govern-calcula-convocara-elecciones-cataluna-septiembre/20191129184358135213.html?utm_medium=email&utm_source=Newsletter&utm_campaign=191201&utm_term=El%20Govern%20calcula%20que%20convocar%5Cu00E1%20elecciones%20en%20Catalu%5Cu00F1a%20en%20septiembre&&utm_content=email&&