Wer von den CAT-SEP’s traut sich Heute Quim Torra „rauszuschmeissen“?

27. Januar 2020

Die CAT-SEP-„Mundhelden“ haben heute zur Abwechslung mal ein echtes Problem! Das Oberste Gericht, TS, bestätigte in der vorigen Woche eine Entscheidung des JEP, nach der Quim Torra, durchgeknallte CAT-SEP-Autonomiepräsident, seinen Sitz im katalanischen Autonomiepräsident verloren habe und dieser durch einen Nachfolger von JxCAT zu ersetzen sei. Das beinhaltet aber auch automatisch den Amtsverlust als Autonomiepräsident, der zwingend gewähltes Mitglied des Autonomieparlamentes sein müsse. Die geplante Sitzung am vorigen Mittwoch fiel wegend es Unwetters GLORIA aus und wird heute um 15 Uhr nachgeholt.

Das TS hatte zur Umsetzung dieses Beschlusses eine dreitägige Frist eingeräumt. Die CAT-SEP’s von JxCAT und ERC die untereinander längst uneinig, ja total zerstritten sind, spielen sich gegenseitig die Bälle zu: Der Parlamentspräsident Roger Torrent, ERC müsse dies entscheiden. Quim Torra, JxCAT ,weigert sich beharrlich und kündigt gar strafrechtlich relevante Handlungen an. Bei einem Rücktritt, viel mehr noch bei einer erzwungenen Entlassung Quim Torras, JxCAT, würde dieser aber noch schnell vorgezogene Neuwahlen ausrufen, bevor er gefeuert würde, damit sein Vizepräsident, ERC, nicht als Autonomiepräsident in den Wahlkampf gehen könnte, bei dem nach heutiger Sicht die ERC die JxCAT sowieso haushoch schlagen würde?

Die Juristen des Autonomieparlamentes (los letrados) sagen in einem Schreiben des Generalsekretärs Xavier Muro i Bas, an den Parlamentspräsidenten Roger Torrent, ERC daß Quim Torra i Pla(PlaPlaPla…) der Entscheidung des TS zu folgen habe! Quim Torra spricht dem Generalsekretär hingegen (natürlich total!) die Kompetenz ab, ihn abzusetzen.

Deshalb hat Roger Torrent vor der geplanten 15 Uhr Sitzung des Autonomieparlamentes um 12:30 Uhr noch schnell eine Sitzung des Mesa zur internen Vorklärung einberufen!

Keiner der betreffenden CAT-SEP’s möchte eine juristische strafrechtlich relevante Verantwortung übernehmen bei gleichzeitigen vollmundigen, kämpferischen Versprechungen mit Hinblick auf vorgezogene Autonomiewahlen…
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https://elpais.com/ccaa/2020/01/27/catalunya/1580113725_484068.html


Fast 2/3 der Katalanen halten ihre Separatisten-Regierung für unfähig die anstehenden Probleme zu lösen!

25. Januar 2020

Die war das Ergebnis einer eigenen Umfrage der katalanischen Separatisten-Regierung mittels des CAT-SEP-eigenen CEO, des Zentrums für Meinungsforschung: 61 % der Befragten sagten, daß diese (illegale Separatisten)regierung nicht wisse, wie sie die anstehenden Probleme lösen solle/könne! Das würde eigentlich jeden ernsthaften Politiker zum Rücktritt veranlassen, nicht jedoch die CAT-SEP’s!

Wenn man diese Aussage mit den getätigten Wahlen verknüpft, dann ergibt sich folgendes Bild:
41% der ERC, (nur!) 26% der JxCat, aber 56% der CUP hielten die eigene CAT-SEP-Regierung für total unfähig!

Bei den Wählern der NICHT-Separatistischen-Parteien sieht das Bild noch klarer aus:
Ciudadanos halten die CAT-SEP-Autonomie-Regierung zu 89% für unfähig!
Bei der PSC sind 86% dieser negativen Meinung!
Bei den COMUNS sind dies 72%.
Bei der PPC sind dies 93%!!!

Die CAT-SEP-Autonomie-Regierung des Quim Torra wurden mit einer 4,65/10 mit dem schlechtesten Ergebnis seit dem Beginn dieser Art von Umfragen im Jahr 2011 bewertet!

Aber die CAT-SEP-Sektenmitglieder bewerten nicht alles schlecht:
2019 sahen 55% die Lösung „der Probleme“ mit Spanien als wichtigsten Punkt auf der Prioritätenliste und NUR ein gutes Drittel, nämlich 37% fand damals, sie solle sich um ihre eigentlichen Aufgaben kümmern.

2018 sahen 50% die Probleme mit Spanien als wichtigsten Punkt, aber 44% meinte damals, Quim Torra solle sich um seine eigenen Zuständigkeiten kümmern! Das waren also 7% mehr als im vergangenen Jahr!

Als wichtigste anstehenden Probleme wurden genannt:
36,8% Unzufriedenheit mit den Politikern und ihrer Politik.
30,9% die Beziehungen zwischen der spanischen Autonomie Katalonien und spanischen Zentralregierung in Madrid.
23,3% sahen Arbeitslosigkeit und Armutslöhne,
19,3% das katalanische Gesundheitssystem und nur
14,9% das sektierische Erziehungs-, Bildungs-, Kultur- und Wissenschaftssystem als Priorität an.

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https://www.elperiodico.com/es/politica/20200124/barometro-ceo-centre-estudis-opinio-generalitat-valoracion-gestion-govern-quim-torra-7819588


Keiner, außer Brexit-Farage, mag die CAT-SEP’s im EU-Parlament und der geht nächste Woche!

25. Januar 2020

Carles Puigdemont, „der Wischmob“ und Toni Cómin, „ich mach‘ alles mit, was Carles macht“ müssen sich im EU-Parlament sehr einsam fühlen, denn Keiner(!) will mit ihnen spielen, geschweige denn, sie in ihre Fraktion aufnehmen.

Sie sind irgendwie wie Aussätzige, die von der gefährlichen Krankheit des katalanischen Nationalseparatismus befallen sind, einer Pyrenäen-Variante des italienischen Faschismus und der deutschen Nazis, die offenbar im Hirn eines „ewigen Autonomiepräsidenten“ mit nationalsozialistischer, deutscher Erziehung, in Barcelona die Jahrzehnte überdauert hat?

Sie haben es zweimal bei der Fraktion der GRÜNEN versucht, die haben ein großes Herz und nehmen so ziemlich alle, und sind zweimal gescheitert. Puigdemont und Cómin wurden am Mittwoch nach zweistündiger Diskussion erneut abgelehnt! Es habe erhebliche Differenzen gegeben spielte eine EU-Parlamentarierin der ERC, die ebenfalls in dieser Gruppe ist, den „Knatsch“ herunter! Die Deutsche Ska Keller und der Belgier Philippe Lamberts, beide Vizepräsidenten der GRÜNEN setzten sich gegen die Befürworter der Aufnahme der CAT-SEP’s zwei katalanische und korsische Separatisten durch. Die CAT-SEP’s hätten keinerlei grüne Wurzeln und statt dessen eine auffällige Nähe zu den ultrarechten belgischen Separatisten von der N-VA.
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https://elpais.com/politica/2020/01/22/actualidad/1579687368_057954.html?rel=listapoyo


Neue, üble Teufelei der Spanier gegen die Katalanen!

23. Januar 2020

Barcelona wird schon wieder von Spanien benachteiligt und geschädigt und zwar da, wo es die Katalanen am meisten juckt, am „canut“, am Geldbeutel nämlich!

Der Tourismus aus dem „spanischen Ausland“ ist seit 2018 um 6% zurück gegangen und die spanischen Ausländer, ja, die mit (laut Quim Torra) dem berüchtigten DNA-Defekt, haben nur noch einen Anteil von 15% am gesamten Barcelona-Tourismus, wie gemein!

Seit über 20 Jahren schon kann man in Barcelona eher einen Nicht-spanischen Touristen treffen als einen der eigentlich unerwünschten spanischen Nachbarn der unabhängigen Katalanen.

Dabei wäre dies doch eigentlich regelrechter Abenteuerurlaub für Spanier:

Sie verstehen die katalanische Göttersprache nicht.
Ihr Castellano ist bis auf Prostituerte, Drogenhändler und Guardia Civil weitgehend ausgemerzt aus der Öffentlichkeit der Condalen Metropole.
Sie werden ihrerseits von den Katalanen prinzipiell nicht verstanden, unfreundlich behandelt, beschimpft geschmäht und auch schon mal physisch attackiert, wenn sie sich als Spanier zu erkennen geben.
Der Straßenverkehr ist ein spannender Irrgarten um CAT-SEP’s, die überall an zentralen Punkten von ihrem demokratischen Grundrecht der Verkehrsblockaden Gebrauch machen.

Dabei könnten diese Spanier doch umweltfreundlich mit Zügen anreisen, wenn diese denn fahren, denn auch die Belagerung und Blockaden von Bahnhöfen und Bahnstrecken ist ein in Katalonien beliebtes demokratisches Grundrecht der Separatisten. Es gibt ja (leider?) noch nicht einmal eine Grenze zwischen Katalonien und dem fremden Spanien!

Oder ist das Ganze am Ende etwa nur ein statistisches Problem? Hat irgend so ein „Statistik-Idiot“ vorschnell und übereifrig  die Spanier zu den Ausländern gezählt?
Im Jahre 1990 (als Barcelona ein beneidenswert-weltoffene Stadt in kultureller Blüte war!) betrug der „nationale Tourismus“ etwas über 50% in Barcelona.
2005 war er bereits auf 30% gesunken!
2010 waren es dann noch knappe 28%.
2017 waren es noch 20%.
2018 waren es noch 19%
2019 waren es dann noch 15%, nur noch jeder 7. Besucher kam aus dem bösen, feindlichen Spanien. Es gab in den Hotels von Barcelona erstmals mehr US-Amerikaner als Spanier bei insgesamt trotzdem um 9% rückläufiger Auslastung!

Nun sollen also „die bösen Spanier“ als Barcelona-Touristen zurückgewonnen werden. Natürlich soll dies erfolgen ohne nett zu ihnen sein zu müssen oder gar deren schauderhafte Sprache, dieses Castellano zu verstehen, zu sprechen(!) oder auch nur in der Öffentlichkeit beschildern zu müssen. Alles, bloß das nicht!

Seit 1980 startete Jordi Pujol sein Programm 2.000 der konsequenten Nationalseparatistischen Entfremdung Kataloniens von Spanien, beginnend in Kindergarten, Schule, Universitäten, dem öffentlichen Leben in Radio-, TV-, Print- und Digitalmedien. Das sind jetzt 40 Jahre der Dogmatisierung, der Gehirnwäsche, einhergehend mit der Beschimpfung und der Schuldzuweisung von/an Spanien! Ob das evtl. den Tourismus irgendwie beeinflusst haben könnte? Sind halt Weicheier, diese Spanier, die nichts abkönnen…

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https://www.elperiodico.com/es/barcelona/20200123/barcelona-primara-este-ano-recuperar-al-turista-espanol-7817503


Marokko annektiert die kanarischen Inseln?

22. Januar 2020

Heute will das Königreich Marokko in seinem Parlament die Gesetze 37.17 und 38.17 verabschieden um seine „Zone ökonomischer Exklusivität“ um 350 Meilen in den Atlanik auszuweiten, dumm nur daß dann in dieser Exklusiv-Zone die kanarischen Inseln liegen werden! Spanien tut dies mit den Gewässern um die Kanaren gleichfalls. Ein Konflikt ist deshalb programmiert.

Beide Staaten spekulieren auf die unterseeische „Inselzone“ Tropic, die wegen ihrer vermuteten Bodenschätze als die „Schatzkiste des Atlantiks“ eingestuft wird. Dieser unterseeische Berg enthält, wie man erst 2017 entdeckte, die größten bekannten Bestände an seltenen Erden, Tellur und Kobalt und was die Zukunft der Kommunikation und des Verbrennungsmotor-freien Verkehrs halt so braucht. Tropic eine „Goldmine“ zu nennen, wäre also eine glatte Untertreibung!

Im Gegensatz von Erdogans einseitigen Verhandlungen mit Libyen zur Aufteilung der wirtschaftlichen Nutzung des Mittelmeerraumes, bei der praktisch alle anderen  Anrainerstaaten wie Griechen, Libanesen, Israelis, Ägypter, Italiener, Zyprioten, Tunesier und Algerier düpiert wurden handelt es sich bei Streit um die Schätze der Tropic-Zone um ein Duell zweier Staaten und Königreiche, die pikanterweise den Mittelmeerzugang kontrollieren könnten, wenn man das Offshore-Glückspiel-Paradies, die britische Kronkolonie  Gibraltar mal außen vor lässt!

Die UN sieht allerdings vor, daß es bei Fällen, wo zwei Staaten Gebiete beanspruchen, keine einseitige Ausweitung von Territorien geben kann, sondern Verhandlungen darüber mit dem Ziel einer Einigung stattfinden sollen.

Pikant am heutigen Gesetzestermin Marokkos ist es, daß er OHNE vorherige bilaterale Verhandlungen und nur ZWEI (2!) Tage vor dem Antrittsbesuch der neuen spanischen Außenministerin Arancha González Laya stattfindet, daß der befreundete Nachbar Spanien zu dem man exzellente Beziehungen habe, also offenbar vor vollendete Tatsachen gestellt wird?

Pikant ist weiter, daß die ehemalige spanische Kolonie Westsahara laut Ansicht der UN überhaupt kein Teil Marokkos ist und Marokkos Anspruch auf die ökonomische 350 Meilen Zone somit jeglicher Grundlage entbehrt. Ein anderer „tektonischer?“ Grund ist es, daß diese Unterwasserinseln nicht zum afrikanischen Kontinent sondern zur Gruppe der Kanaren gehören. Na, dann verhandelt mal schön in aller nachbarlicher Freundschaft, olé!
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https://www.abc.es/espana/abci-marruecos-aprobara-nueva-delimitacion-aguas-afecta-canarias-202001220142_noticia.html
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EL CONFIDENCIAL zeigt, das von beiden Staaten beanspruchte Gebiet südwestlich der Kanaren:
https://www.elconfidencial.com/espana/2020-01-22/marruecos-provocacion-espana-amplia-aguas-territoriales_2421923/

Mapa de la nueva delimitación de aguas y la situación de Tropic

Grafik: ABC


Guide Michelin macht Harakiri mit Ansage!

19. Januar 2020

Am 27. Januar, Montag in einer Woche, kommt der jährliche Restaurantführer der Gastronomie-Kritiker des Guide Michelin heraus und dies gedruckt, als „ganz altmodisches Buch“!

Keine Ahnung, wer heute überhaupt noch Bücher lesen kann, diese harten Deckel, dazwischen diese vielen widerspenstigen Blätter von denen Eines wie das Andere aussieht und außen herum ein loser, glatter, rutschiger Umschlag, wie hält man das verdammte Ding, wo ist oben und unten, wo ist hinten und vorne, warum bewegt sich nichts, wenn ich es mit dem Finger antippe und wie, zum Teufel, soll man dabei Auto fahren, hä.. weisst du das Alexa?

Das bedruckte, gebundene Buch wäre also für den modernen,  sich immer von A nach B, wenn nicht gar C bewegenden Menschen als  mobiles Kommunikationsmedium grundsätzlich zu hinterfragen, aber der Guide Michelin hat sich viel krasser „die Kugel gegeben! Sie haben der l’Auberge du Pont-de-Collonges***, in Collonges-au-Mont-d’or bei Lyon, der Wirkungsstätte des seligen „Saint“ Paul Bocuse, den „ewigen Dritten Stern“ aberkannt, diese Wahnsinnigen!

Für den Wirt, Verzeihung, den Spitzengastronomen Périco Légasse, ein klarer Fall: „Die Kritiker des Guide Michelin verstehen nichts mehr vom Essen, sie sind die Schande der französischen Küche, das ist ein Selbstmord mit Ansage!“

Seit 1965 hatte Bocuse mit seinem Lokal ganze 55 Jahre in Folge die drei Sterne eingefahren. Das war der Pol, ach was, der Vatikan der französischen Gastronomie und der Guide Michelin hatte dies Jahr für Jahr ganz offiziell bestätigt.

Nun starb Paul Bocuse und schwupps, war der dritte Stern weg! Da wurde, dem Anlass entsprechend, sogar Talleyrand (noch so ein Koch?) zitiert:

„C’est plus qu’un crime, c’est une faute“.
(„Das ist schlimmer als ein Verbrechen, das ist ein Fehler!“)

So mancher sieht das ganz klar: „Der Guide Michelin starb mit Paul Bocuse, Amen!“

„Ihnen war Pauls Stern schnuppe, sie starben an einer Sternschnuppe, was für ein Schicksal!“

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https://www.francetvinfo.fr/economie/emploi/metiers/restauration-hotellerie-sports-loisirs/le-restaurant-paul-bocuse-perd-sa-troisieme-etoile-les-gens-du-guide-michelin-ne-savent-plus-manger-lache-perico-legasse_3788571.html


Paris, 20. Bezirk. Anwohner zur Drogendealerszene: „Die Straße gehört uns!“

19. Januar 2020

„Dieses Mal werden WIR den öffentlichen Raum besetzen!“ Die Anwohner des südlichen Teils des im 20. Bezirk des Pariser Ostens gelegen Viertels Orteaux/Réunion zusammen mit der Vereinigung ARMBH (l’association Réunion-Marc Bloch-Haies) haben die Schnauze endgültig voll und wollen es jetzt wissen.

Sie organisierten am Samstag, den 18. Januar ab 15 Uhr ein großes Straßenfest für die Nachbarschaft. Normalerweise gehört diese Gegend ab Mittags den jugendlichen Straßenbanden, nicht notwendigerweise aus dieser Gegend, die auf offener Straße Haschisch „verticken“.

Diese spontane Bürgerinitiative drückt mit ihrer Aktion zugleich die Unzufriedenheit mit der Unzulänglichkeit der kommunalen Maßnahmen aus, die öffentliche Sicherheit des Viertels betreffend.

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http://www.leparisien.fr/paris-75/paris-ils-organisent-une-fete-des-voisins-pour-reprendre-le-terrain-aux-dealers-17-01-2020-8238357.php#xtor=EREC-1481423604-%5BNL75%5D—$_id_connect_hash@1